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    US-Kampfjets des Typs F-35 (Archivbild)

    Türkei: Verteidigungsminister kommentiert Situation um F-35-Lieferung aus USA

    © Foto: U.S. Air Force / Tech. Sgt. Matthew Plew
    Politik
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    Der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar hat sich am Donnerstag über die Situation um die Lieferung von US-Jägern des Typs F-35 an Ankara geäußert.

    „Ungeachtet der jüngsten Erklärungen aus den USA läuft der F-35-Deal weiter an. Unsere Piloten setzen ihre Ausbildung in den USA fort“, sagte Akar.

    Ankara rechne damit, dass erste F-35-Kampjets im November auf den Luftstützpunkt Malatya im Osten der Türkei geliefert würden.

    Wie der Minister weiter betonte, sei die nötige Infrastruktur in Malatya bereits fertig.

    Die Türkei will mindestens 100 F-35 Lightining II von Lockheed Martin erwerben. Der Kauf erfolgt im Rahmen des multinationalen F-35-Entwicklungsprogramms unter US-Ägide. Seit 2002 nimmt Ankara daran teil.

    Zuvor war berichtet worden, der US-Kongress wolle die Lieferung von Mehrzweckkampfflugzeugen vom Typ F-35 an die Türkei auf Eis legen. Der Grund dafür sei die von Ankara bekundete Absicht, Raketenabwehrkomplexe S-400 „Triumph“ aus russischer Produktion zu kaufen.

    Trotzdem waren zuvor in einem Betrieb des Rüstungsunternehmens Lockheed Martin in Fort-Worth (in Texas) die ersten zwei Jagdflugzeuge dieses Typs feierlich an die Türkei übergeben worden.

    Wie ein Sprecher des Sekretariats der türkischen Rüstungsindustrie gegenüber Sputnik sagte, würden aber die an die Türkei übergebenen Maschinen bis November 2019 in den USA bleiben, damit dort die Ausbildung der türkischen Piloten abgeschlossen werden könne.    

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    Tags:
    Lieferung, Raketensystem S-400 Triumph, Kampfjet F-35, Hulusi Akar, Türkei, USA, Russland