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    Steine, Farbbeutel, Bengalos: Unbekannte greifen Bus mit AfD-Mitgliedern in Berlin an

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    Ein von der AfD gemieteter Bus ist am Berliner Ostbahnhof attackiert worden, meldet die Deutsche Presse-Agentur.

    Unbekannte hätten am Donnerstagmorgen Steine, Farbbeutel und Bengalos auf den Bus geworfen, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand, wie ein Sprecher sagte. In dem Bus sollen nach Angaben der AfD 17 Mitglieder der Partei gesessen haben. Laut Polizei wurden mehrere Fensterscheiben zerstört. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen. Die Attacke habe sich kurz nach Abfahrt des Busses Richtung ZOB ereignet.

    Der Landeschef der Berliner AfD, Georg Pazderski, veröffentlichte ein Video auf Twitter. Er schrieb: „Schwerwiegendster Angriff auf Leib und Leben von AfD Mitgliedern bislang in Berlin.“ Der Angriff sei menschenverachtend und kriminell, so Pazderski.

    ​Die 17 AfD-Mitglieder im Bus seien unterwegs nach Budapest gewesen sein, wo unter anderem das Parlament besucht werden sollte. „Zum Glück wurde niemand verletzt, als mehrere vermummte Gestalten heute früh am Ostbahnhof einen Bus mit AfD-Mitgliedern angegriffen haben. Obwohl Steine und Farbbomben auch gegen die Frontscheibe flogen, konnte der Fahrer glücklicherweise den Bus sicher stoppen“, schrieb Pazderski in einer weiteren Stellungnahme.

    Zwar sei so ein größeres Unglück mitten im Berufsverkehr verhindert worden, dennoch sei am Fahrzeug erheblicher Sachschaden entstanden. „Berlins linksextreme Szene feiert den feigen Anschlag auf Menschen bereits im Internet“, so der AfD-Fraktionschef.

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    Attacke, AfD, Georg Pazderski, Berlin