08:00 21 November 2019
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    ein Ort, wo Sergej Skripal und seine Tochter Julia gefunden wurden (Archiv)

    Gottseidank gibt es russische Propaganda – ARD, Skripal und noch immer keine Beweise

    © Sputnik / Alex McNaughton
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    Vor einem Jahr wurden in der britischen Stadt Salisbury der russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter lebensgefährlich vergiftet. Ohne Beweise wird Russland beschuldigt. Jetzt soll eine Studie zur Berichterstattung von RT und Sputniknews von fehlenden Beweisen ablenken. In der ersten Reihe des Schmierentheaters: der ARD-Faktenfinder.

    Wir könnten es uns einfach machen und lediglich auf das verweisen, was der ARD-Faktenfinder interessanterweise nicht erwähnt: Die Studie, aus der im Faktenfinder bedeutungsschwanger zitiert wird, stammt vom Londoner King´s College. Aber finanziert wurde sie – quelle surprise! – von niemand anderem als George Soros. Damit ist eigentlich schon klar, wohin die Reise geht – und es leider auch tatsächlich tut. Aber wir wollen es den Kolleginnen und Kollegen vom Faktenfinder nicht zu bequem machen in ihrer allzu selbstgerechten Echokammer.

    >>>Andere Sputnik-Artikel: Sind die Russen an allem schuld? Sputnik klärt auf – VIDEO<<<

    Das Dilemma für den Faktenfinder, das dort natürlich nicht bemerkt wird, wähnt man sich ja auf dem Olymp der Weisheit, der dazu berechtigt, über andere zu Gericht zu sitzen, statt sein eigenes Tun kritisch zu hinterfragen, geht schon mit der Überschrift und der Einleitung los:

    „Eine Flut von Behauptungen

    Vor einem Jahr ist der ehemalige russische Agent Skripal vergiftet worden. London macht Moskau dafür verantwortlich. Russische Staatsmedien reagieren darauf mit einer Flut oft widersprüchlicher Narrative.“

    Auf die naheliegendste, weil logische Erklärung kommt man beim Faktenfinder natürlich nicht. Deshalb sei sie hier noch einmal kurz skizziert: Russland wurde ohne jeden Beweis der Täterschaft für ein perfides Gewaltverbrechen beschuldigt, wie es ein Anschlag mit Nervengift wohl unzweifelhaft darstellt. Wenn die anklagende britische Regierung keine Beweise vorlegt, wichtige Fragen und Ungereimtheiten nicht plausibel erklären kann, dem Angeklagten den Zugang zu den Beweismitteln verweigert, aber dreist beklagt, der Beschuldigte verweigere die Zusammenarbeit, dann stellen eben russische Medien Fragen, vielleicht sogar abseitig wirkende Fragen. Deutsche Medien würden sich gewiss genauso verhalten, wenn Deutschland eines solches Verbrechens beschuldigt würde, aber keinerlei Beweise vorgelegt werden.

    Nicht russische Narrative gilt es zu analysieren, sondern britische

    Nicht widersprüchliche Narrative russischer Medien wie RT und Sputniknews sind das Kernproblem, sondern verlogene und denunzierende Narrative der britischen Regierung, denen sich andere Regierungen wie die deutsche kritik- und distanzlos anschlossen, ebenso wie Medien, die sie bis heute bereitwillig verbreiten und verteidigen. 

    Dass die russische Regierung und russische Medien wie RT und Sputniknews sehr schnell zu der Erkenntnis gelangten, dass das wichtigste Narrativ beharrlich ignoriert wurde, nämlich die Frage nach Logik und Motiven, führte zwangsläufig zu dem Eindruck, es gehe nicht um eine der Wahrheit verpflichtete Aufklärung der Tragödie, sondern um eine Verurteilung Russlands um jeden Preis im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen und der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland.

    Hartnäckig wird die Beantwortung der zwingend logischen Frage verweigert, welches Motiv Russland gehabt haben sollte, im unmittelbaren Vorfeld von zwei so immens wichtigen Ereignissen einen Ex-Agenten zu ermorden, der bereits verurteilt worden war, seine Strafe abgesessen hatte, unbehelligt nach Großbritannien ausreisen und dort mehrere Jahre ebenfalls unbehelligt leben konnte, und diese Frage mit Propagandabegriffen wie Putinversteher, Russlandversteher, Staatspropagandisten, Kreml-Trolle abgewiegelt. Und als „Beweis“ wird auf einen Mord an einem anderen ehemaligen russischen Agenten in Großbritannien hingewiesen, der ebenfalls Russland in die Schuhe geschoben wird, wofür es aber ebenfalls bis heute keine wirklich überzeugenden Beweise, sondern lediglich die „Überzeugungen“ von Lordrichtern, Politikern und Journalisten gibt, die zu Beweisen erhoben wurden und wo Russland ebenfalls der Zugang zu entscheidenden Beweismitteln verwehrt wurde. Wer schließlich alle Versatzstücke antirussischer Hetze auffährt, um zu „beweisen“, dass nur „die Russen“ so etwas tun können, der sollte sich nicht darüber wundern, wenn „Russophobie“ noch das netteste Wort ist, mit dem man so viel Verlogenheit charakterisiert.

    Merke! Zu viel Berichterstattung ist verdächtig! Besonders von russischen Staatsmedien!

    Aber zurück zur Studie und dem weihevollen Tonfall, in welchem der Faktenfinder aus ihr zitiert. Demnach haben die englischsprachigen Dienste von RT und Sputniknews zwischen dem 4. und 31. März 2018 insgesamt 735 Beiträge veröffentlicht, die sich mehr oder weniger ausführlich, mehr oder weniger fokussiert mit dem Fall Skripal befassten. Dabei seien 138 verschiedene Narrative registriert worden, also verschiedene Erklärungsversuche für die Hintergründe im Fall Skripal. Unglaublich! Entsetzlich! Empörend!

    >>>Andere Sputnik-Artikel: „Warum sollte ich?“: Zuständiger Polizeichef wusste nichts von Skripals Wohnort<<<

    Noch einmal, liebe Kolleginnen und Kollegen beim Faktenfinder, was wäre in Euren Vorstellungen in der Situation angemessener gewesen für „russische Staatsmedien“ wie RT und Sputniknews? Dass sie brav Däumchen drehen und die verlogene Propagandashow, die derweil von Großbritannien und anderen westlichen Staaten aufgeführt wurde, demütig über sich ergehen lassen, um dann im Staub kriechend zu erklären: jawohl, wir sehen ein, wir sind unwürdig, Fackelträger der Freiheit wie ihr brauchen keine Beweise, natürlich sind wir Russen schuld?

    Merke! Wenn deutsche Staatsmedien viel zu einem Thema berichten, dann ist das immer gut!

    Das Staatsmedium Deutsche Welle (DW) veröffentlichte laut recherchierbaren Quellen im Zeitraum zwischen dem 4. und 31. März 2018, also dem von der Studie untersuchten Zeitraum, 64 Beiträge mit Bezug zum Fall Skripal. Das betrifft nur den deutschsprachigen Dienst. Der spanischsprachige Dienst des Staatsmediums Deutsche Welle veröffentlichte im gleichen Zeitraum 82, der englischsprachige Dienst 49 Beiträge. Der russischsprachige Dienst des Staatsmediums Deutsche Welle schaffte in dem besagten Zeitraum allerdings 196 Beiträge. Macht für diese vier Sprachen 391 Beiträge. Die anderen 26 Sprachen, in denen das Staatsmedium Deutsche Welle sich verbreitet, haben wir nicht erfasst.

    Natürlich ist die vergleichsweise hohe Zahl an russischen Artikeln nur damit zu erklären, dass das Staatsmedium Deutsche Welle die von Putin persönlich gepeinigten und geknechteten russischen Bürger mit echten, wahrhaftigen Nachrichten über den Fall Skripal versorgen wollte – das Medium eines Staates, der es nicht für nötig befand, der Regierung Großbritanniens Beweise abzuverlangen, bevor er sich den unbewiesenen britischen Beschuldigungen gegen Russland mit eigenen atemberaubenden Rechtsstaats-Formulierungen anschloss, etwa, es gebe „keine anderen plausiblen Erklärungen“.

    138 unterschiedliche Narrative braucht ein Staatsmedium wie die Deutsche Welle natürlich nicht, denn man war dort ja von Anfang an von der Schuld Russlands überzeugt und plappert bis heute ungefiltert die Narrative der britischen und der eigenen Regierung nach. Dass immer mehr Menschen diesen Narrativen misstrauen und sich alternativ auch bei russischen Staatsmedien wie RT und Sputniknews informieren, ist natürlich bitter für Menschen, die immer noch in dem Glauben leben, sie seien berufen, die Menschen darüber zu belehren, was sie als richtig und falsch, als gut und böse zu bewerten haben, und die im Zweifel ihre zweifelnden Nutzer als Wutbürger mit Filterblasen und Hang zu Fakenews und Verschwörungstheorien beschimpfen.

    Wer den Schuldigen schon vor einer Untersuchung kennt, braucht nur ein Narrativ

    Wir verzichten deshalb an dieser Stelle auf eine tiefergehende Analyse der 104 Skripal-bezogenen Berichte der BBC im Zeitraum vom 4. bis 31. März 2018. Wir verzichten auf die Analyse der 268 Beiträge mit Skripal-Bezug, die sich aktuell auf der Tagesschau-Seite finden lassen, obwohl das Meldungsarchiv die Zeit bis zum 4. März 2018 schon nicht mehr vollständig erfasst. Wir ignorieren desgleichen die 348 eigenen Skripal-Meldungen der neun ARD-Anstalten, die bis heute veröffentlicht wurden, genauso wie die 143 Skripal-Meldungen der Sender der Deutschlandradiogruppe.

    Sergej Skripals Haus in Salisbury
    © AP Photo / Frank Augstein

    Erstens ließen sich die Suchergebnisse nicht effektiv auf den Vergleichszeitraum der Studie reduzieren, zweitens kann es sein, dass durch die unselige „Sieben-Tage-Regel“ Beiträge aus den Archiven verschwinden, aber drittens ist es auch unerheblich, denn bereits ein kurzer Blick auf wenige dieser Artikel offenbart die Narrative, mit denen bei BBC, ARD, Deutschlandradio oder Deutsche Welle über die Skripal-Affäre berichtet wurde und wird.

    Westliche Standard-Narrative, die als Ersatz für richtige Beweise gegen Russland herhalten müssen

    Es wurde bewiesen, dass die Skripals mit einem Gift der Nowitschok-Gruppe attackiert wurden. Diese Gifte wurden in der Sowjetunion entwickelt und hergestellt. Russland ist der Rechtsnachfolger der Sowjetunion. Es wurde bewiesen, dass auch im Fall des Litwinenko-Mordes Russland schuldig ist, Russland betreibt eine aggressive und expansive Politik gegen den Westen, vor allem mit hybrider Kriegsführung im Internet, auch durch Staatsmedien wie RT und Sputnik.

    Russland führt Krieg in Syrien und der Ukraine, Russland manipuliert Wahlen, also spricht alles dafür, dass nur Russland hinter dem Mordversuch an den Skripals stecken kann. Überdies habe Putin ja erklärt, Skripal sei ein Verräter. Das wären, lassen Sie uns kurz nachzählen, neun oder zehn Narrative. Aber es sind Narrative aus dem freien Westen, also unantastbar und durch göttliche Vorhersehung wahr und rein und schön.

    Klarstellungen

    Bevor der Autor dieses Artikels zum Sich-Übergeben schreitet, sei hier noch einmal in aller gebotenen Kürze in Narrativen Einiges klargestellt, auch wenn wir davon ausgehen müssen, dass der ARD-Faktenfinder auf die Darstellung dieses ganz speziellen Narrativs verzichtet, weil das einfach nicht in die gegenwärtig dort immer noch grassierende russophobe Grundhaltung passt.

    1. In der Sowjetunion wurde tatsächlich eine Gruppe von Nervengiften entwickelt, von denen schließlich eines dem Militär übergeben wurde, das es Nowitschok-5 nannte. Ein Nowitschok-Programm hat es dagegen nicht gegeben.
    2. Russland vernichtete unter Aufsicht der OPCW seine Chemiewaffenbestände und Produktionsanlagen.
    3. Das Labor, das in der Sowjetunion Nowitschok herstellte, lag nach dem Zerfall der Sowjetunion auf dem Staatsgebiet Usbekistans. Dieses Labor wurde von den USA demontiert. Ohne Aufsicht der OPCW.
    4. Westliche Nachrichtendienste konnten bereits in den 80er Jahren Nowitschok herstellen und haben dies auch getan, unter anderem im britischen Chemiewaffenzentrum Porton Down, keine 20 Kilometer von Salisbury entfernt, wo die Skripals attackiert wurden. Der ehemalige Leiter des Nowitschok-Entwicklungsteams hat 2018 die Vermutung geäußert, Großbritannien verweigere deshalb so verbissen die Herausgabe einer Probe jener Substanz an Russland, die bei den Skripals sichergestellt wurde, weil sich genau nachweisen ließe, ob die Substanz in Russland oder anderenorts hergestellt wurde, womit die Argumentation Londons und der westlichen Staaten in sich zusammenbrechen würde. Bezeichnenderweise ignorieren viele deutsche Medien die Berichterstattung über genau diesen Aspekt.
    5. Der Fall Litwinenko ist bis heute ungeklärt. Russland wurde nicht aufgrund von Beweisen, zu denen es wie im Fall Skripal keinen Zugang hatte, verurteilt, sondern aufgrund von „Überzeugungen“ eines Lordrichters.
    6. Russland betreibt keine aggressive und expansive Politik gegenüber dem Westen, wie ein Blick auf Landkarten beweist, die dokumentieren, dass nicht Russland sich in Richtung Westen ausbreitet, sondern umgekehrt, und dass nicht Russland den Westen mit Militärbasen umkreist hat, sondern umgekehrt.
    7. Wer hybride Kriegsführung betreibt, weiß die Welt spätestens nach den Enthüllungen von Edward Snowden. Mit Einrichtungen wie beispielsweise dem JTRIG, das von den USA und Großbritannien gemeinsam betrieben wird, wird weltweit im Internet manipuliert und gehetzt, werden Fakenews verbreitet und falsche Spuren gelegt. Der berühmte Computervirus „Stuxnet“, mit dem sich nicht nur iranische Atomanlagen, sondern auch Energienetze und Stromproduktionsanlagen sabotieren lassen, ist keine russische Erfindung. Bezeichnenderweise wird die ARD nicht müde, über angebliche oder tatsächliche russische „Trollfabriken“ in St. Petersburg zu berichten, aber bis heute gab es weder einen Artikel zu JTRIG oder Deception Committee. Und die perfide „Integrity Initiative“, mit der antirussische Medienpropaganda betrieben wird, erntet von der ARD bis heute nur eisernes Schweigen. Einen „Faktenfinder“ suchen die Rundfunkbeitragszahler in diesem Fall vergeblich.
    8. Russland ist als einziges Land im Einklang mit dem Völkerrecht in Syrien militärisch aktiv. Russland reagiert mit seiner Ukraine-Politik auf die aggressive und expansive Politik des Westens, der mit aller Gewalt versucht, auch mit viel Geld der US-Regierung, der Rand-Corporation und von George Soros finanzierten Stiftungen, sowie unter Hinnahme der Beteiligung von überzeugten und selbsterklärten Faschisten an den Regierungsgeschäften der Ukraine, das Land als Bollwerk westlicher Dominanz vor der Haustür Russlands zu installieren, genauso wie es der Westen mit Georgien versucht hat.
    9. Nicht Russland manipulierte Wahlen, sondern die Firma Cambridge Analytica des US-Milliardärs Robert Mercer.
    10. Der russische Präsident Wladimir Putin antwortete auf Fragen von Journalisten, dass er den Eindruck gewinne, manche Journalisten wollten aus Sergej Skripal eine Art Menschenrechtsaktivist machen. Er sei aber nun einmal nichts weiter als ein Spion und Verräter. Mit beidem hatte Wladimir Putin leider recht. Sergej Skripal hat für Großbritannien gegen sein Heimatland spioniert und es damit verraten. Das ist gewiss für einige bitter einzusehen, aber so sind die Fakten. Wer sich in Erinnerung ruft, mit welcher Rücksichtslosigkeit und gnadenlosen Härte Edward Snowden gejagt wurde und mit welchen Kraftausdrücken ihn US-amerikanische Militärs, Geheimdienstoffiziere und Politiker bedacht haben, der sollte sich also vielleicht etwas weniger moralisch kaprizieren.

    Berichterstattung über Russland immer noch auf wenige Themen und Namen konzentriert

    Der ARD-Faktenfinder schließt mit einer weiteren denunzierenden Behauptung aus der Studie des King´s College, wonach RT und Sputniknews Nachrichten verbreiten würden, mit denen „das Bild eines gestörten politischen Systems vermittelt werden” soll. Auch in diesem Fall müssen wir leider feststellen, dass den Kolleginnen und Kollegen beim Faktenfinder offenbar nicht auffällt, wie sehr sie in Doppelstandards und eigenen Filterblasen gefangen sind. Denn es ist die auf wenige Themen beschränkte Russland-Berichterstattung auch der ARD, zum Beispiel die Konzentration auf einen russischen Oppositionspolitiker, der in Deutschland als rechtsextremer, nationalistischer Rassist vom Verfassungsschutz beobachtet oder ins Gefängnis gebracht werden würde, die darauf ausgelegt zu sein scheint, „das Bild eines gestörten politischen Systems“ zu vermitteln.

    Wie alle Studien der letzten Zeit, die sich aufplustern, Russland die Maske vom Gesicht zu reißen, erlaubt sich auch die Studie des King´s College leider peinliche Albernheiten. So trifft sie die Aussage, RT und Sputniknews würden mit ihrer Berichterstattung die Nato als eine Organisation präsentieren, die „aggressive but weak, dangerous yet incompetent” sei, also „aggressiv, aber schwach, gefährlich, aber inkompetent“. Wer wie wir die Russland-Darstellung der westlichen Politik und Medien und die dortigen Einschätzungen und Werturteile über den russischen Staat verfolgt, dem kommt diese Formulierung irgendwie bekannt vor. Böses Narrativ!

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    Tags:
    Studie, Chemiewaffen, Fakten, Gift, Medien, Propaganda, Nowitschok, OPCW, BBC, Deutsche Welle (DW), RT, Sputniknews, ARD, Edward Snowden, Alexander Litwinenko, George Soros, Julia Skripal, Sergej Skripal, Usbekistan, Sowjetunion, Ukraine, Syrien, Deutschland, Salisbury, Großbritannien, Russland