11:02 18 Januar 2020
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    Washington darf laut dem Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, die Politik eines präventiven Nuklearangriffs nicht aufgeben, da eine solche Option den Gegner dazu zwingt, ausgewogene Entscheidungen zu treffen.

    „Ich denke, dass die derzeitige Politik den Entscheidungsprozess von Gegnern erschwert, ich würde keine Änderungen empfehlen“, sagte Dunford bei einer Anhörung im US-Kongress. Damit kommentierte er einen von den demokratischen Senatoren Ende Januar eingebrachten Gesetzentwurf, der ein Verbot des präventiven Nuklearschlags festlegen sollte.

    US-amerikanischer strategischer Bomber B-52. Archivfoto
    © Foto : U.S. Air Force / Marianique Santos
    Dunford hat laut Medienberichten außerdem darauf hingewiesen, dass er eine Reihe von Umständen zulässt, die in der Zukunft auf höchster Ebene zu einer Diskussion über den nuklearen Erstschlag führen könnten.

    Derzeit behalten sich die Vereinigten Staaten das Recht auf einen präventiven Nuklearschlag vor. Nach dem Amtsantritt von Donald Trump hatten Vertreter der Demokratischen Partei wiederholt einen Gesetzentwurf vorgeschlagen, der die Möglichkeit eines solchen Angriffs einschränken würde. Zuletzt hatten die Demokraten Ende Januar dieses Jahres dazu aufgefordert, den USA den nuklearen Erstschlag zu verbieten.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: „Höchste Priorität“ – Pentagon zu Modernisierung der Nuklearwaffen

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    Tags:
    Nuklearschlag, Pentagon, Joseph Dunford, USA