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    Die Kämpfer von Haiʾat Tahrir asch-Scham* bereiten laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Inszenierung einer Chemieattacke vor.

    „Wir beobachten aufmerksam die Situation in der Deeskalationszone in Idlib. Die dort agierenden Terroristen der Nusra-Allianz, Haiʾat Tahrir asch-Scham, hören nicht mit provokatorischen Aktionen gegen die Regierungstruppen auf“, sagte Sacharowa bei ihrem heutigen Briefing.

    Seit Anfang des Jahres wurden ihr zufolge mehr als 460 solche Vorfälle registriert, denen über 30 Menschen zum Opfer fielen und bei denen circa 100 Menschen verletzt wurden.

    Die Kampfstoffe der Terroristen befinden sich demnach in Verstecken in den syrischen Provinzen Aleppo, Idlib, Latakia und Hama.

    Die neue Provokation mit dem Einsatz von Giftstoffen werde unter Mitwirkung der „Weißhelme“ vorbereitet. Die Kämpfer planen Sacharowa zufolge, Damaskus für die Attacke verantwortlich zu machen.

    Die „Weißhelme“ präsentieren sich als Beschützer der Zivilbevölkerung in Syrien ohne politische Agenda. Der Organisation wird jedoch vorgeworfen, inszenierte Videos aus Syrien zu verbreiten: So haben syrische Journalisten mehrere Aufnahmen gezeigt, auf denen die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform zu sehen sind. Das russische Außenministerium bezeichnete die Tätigkeit der „Weißhelme“ als Teil der Verleumdungskampagne gegen die syrische Regierung.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

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    Tags:
    Chemieangriff, Inszenierung, Weißhelme, Maria Sacharowa, Idlib, Syrien