SNA Radio
    Kosovo-Flagge bei Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag der teilweise anerkannten Republik

    Moskau erklärt Krise im Nordkosovo mit Vorschubleistung für Priština durch USA und EU

    © AP Photo / Visar Kryeziu
    Politik
    Zum Kurzlink
    302575

    Die gegenwärtige Krise im Norden des Kosovo ist Folge einer langjährigen Vorschubleistung für Priština von Seiten äußerer Kuratoren wie den USA und der EU, die die Radikalen beeinflussen müssten. Das erklärte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag in Moskau.

    Die Politik der USA und der EU in der Region habe auch grenzlose Appetite der Kosovo-Albaner und deren unversöhnlichen Kurs im Dialog mit Belgrad zur Folge. „Washington und Brüssel müssen die von ihnen unter dem Schutzschirm des Westens aufgepäppelten Radikalen in Priština zähmen“, betonte die Sprecherin.

    „Die albanischen Behörden des Kosovo verschärften Kontrollen an der administrativen Grenze unter dem Vorwand, ‚illegale Warenlieferungen aus Serbien unter Umgehung der von Priština im November 2018 verhängten 100-prozentigen Sperrzölle‘ zu unterbinden. Erschwert wird auch der Zugang zu einigen lebenswichtigen Ressourcen, vor allem zu Lebensmitteln verschiedener Art“, kritisierte Sacharowa.

    >>>Mehr zum Thema: Gruseliger Organklau im Kosovo: „Menschen verschwunden, als UN und Nato da waren“<<<

    „Wo bleiben denn alle europäischen Menschenrechtsstrukturen? Wo sind denn Personen, die sich mit Menschenrechten befassen? Die internationalen Kräfte im Kosovo haben das entsprechende Mandat des UN-Sicherheitsrates zu erfüllen und Gewalt gegenüber den im Kosovo lebenden Serben nicht zuzulassen“, betonte die Sprecherin.

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Kritik, Situation, Krise, Maria Sacharowa, EU, Kosovo, Russland