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    Die Logos der Zahlungssysteme MasterCard and Visa

    Visa und MasterCard „versündigten sich“ in Venezuela: US-Strafen möglich

    © AP Photo / Mark Lennihan, File
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    Die USA könnten Sanktionen gegen die internationalen Zahlungssysteme Visa und MasterCard wegen ihrer Operationen in Venezuela verhängen, schreibt Reuters unter Verweis auf eine Quelle in der US-Administration.

    „Das Ziel dieser Sanktionen ist es, dem illegitimen Regime (des venezolanischen Präsidenten Nicolás) Maduro weiterhin den Zugang zu (Finanz-)Mitteln und die Möglichkeit zu verwehren, die Venezolaner zu bestehlen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Auch potentielle Transaktionen der dem venezolanischen Staatschef nahe stehenden Personen und der ihm gegenüber loyalen Machtgruppen, einschließlich des Militärs, könnten gesperrt werden, hieß es.

    In einem globaleren Sinne zielen diese Einschränkungen laut Reuters darauf ab, für Caracas den Zugang zum Weltfinanzsystem und zum internationalen Kapitalmarkt zu verhindern, darunter auch den Betrieb der Zahlungssysteme auf dem Territorium von Venezuela zu sperren. Die USA hätten all diese Maßnahmen noch vor den Januar-Ereignissen geplant, als der venezolanische Parlamentschef Juan Guaidó sich selbst zum Interimspräsidenten erklärte habe, hieß es.

    Washington hatte dem Regime Maduro bereits früher Versuche vorgeworfen, aus dem Land Aktiva auszuführen und zu diesem Zweck unter anderem Gold aus den Zentralbank-Reserven zu verkaufen und so „das venezolanische Volk zu berauben“.

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    Tags:
    Transaktionen, Zahlungssystem, Aktiva, Juan Guaido, Nicolás Maduro, Venezuela, USA