Widgets Magazine
06:11 20 Oktober 2019
SNA Radio
    AfD-Logo (Archiv)

    Deutscher Politiker für Aufhebung der Russland-Sanktionen

    © AP Photo / Jens Meyer
    Politik
    Zum Kurzlink
    221145
    Abonnieren

    Die Resultate des Krim-Referendums über den Beitritt der Schwarzmeer-Halbinsel zum Staatsverband Russlands müssten aus Sicht des deutschen Politikers Gunnar Lindemann geachtet werden. Die in diesem Zusammenhang verhängten Sanktionen gegen Russland sollten so schnell wie möglich gestoppt werden, forderte das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.

    „Es gibt sehr viele Probleme, und den Preis zahlt die Bevölkerung auf der Krim, aber auch die deutsche Wirtschaft, weil die Sanktionen der Zusammenarbeit mit Russland schaden und Arbeitsplätze in Deutschland gefährden“, sagte der AfD-Politiker in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Seine Partei sei generell gegen die Sanktionen gegen Russland und gegen die Krim. Diese Sanktionen müssten schnellstmöglich aufgehoben werden.

    >>>Mehr zum Thema: Weltbank: Russische Wirtschaft wächst – trotz Sanktionen<<<

    „Die Bürger der Krim haben (im März 2014 – Anm. d. Red.) eine Volksabstimmung durchgeführt. Wir in der AfD begrüßen, dass die Bürger an wichtigen Fragen mitentscheiden können. Sie haben sich auf der Krim für eine Abgrenzung von der Ukraine und für eine Aufnahme zu der Russischen Föderation entschieden, und das ist, meiner Meinung nach, auch das Recht der Menschen. Die Abstimmung war demokratisch, und sie muss respektiert sein“, betonte Lindemann.

    Ihm zufolge zahlen die Krim und Russland heute einen sehr hohen Preis für den Frieden. „Wir hatten Glück gehabt, dass es auf der Krim so schnell und so friedlich abgelaufen ist. Wir können froh und dankbar sein, dass sowohl die ukrainischen als auch die russischen Militäreinheiten, die 2014 auf der Krim stationiert waren, so besonnen und ruhig reagiert haben, dass dort kein Bürgerkrieg in dem Sinne, wie es zurzeit im Donbass passiert, ausgebrochen ist.“

    >>>Mehr zum Thema: Krim „wie zu Stalin-Zeiten“: Lügt der Ukraine-Botschafter im Deutschlandfunk?<<<

    Lindemann erinnerte daran, dass in diesem Bürgerkrieg, der seit fünf Jahren in der Ost-Ukraine tobt, bislang rund 15.000 Menschen gestorben sind. Kriegsverbrechen würden überwiegend von der ukrainischen Seite begangen. Selbst die OSZE-Beobachter hätten ihm bestätigt, dass seit 2018 hauptsächlich von der ukrainischen Seite geschossen werde, sagte der AfD-Politiker. Das verstoße gegen die Minsker Friedensabkommen. „Die ukrainische Regierung zeigt leider kein Interesse daran, diese Lage zu ändern. Der Präsident (Petro) Poroschenko feuert den Krieg an.“

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Aufhebung, Forderung, Sanktionen, Partei Alternative für Deutschland (AfD), Gunnar Lindemann, Krim, Deutschland, Russland