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07:25 22 August 2019
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    Russland wird neue EU-Sanktionen nicht unbeantwortet lassen

    © Sputnik / Ramil Sitdikow
    Politik
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    Moskau wird die wegen des Vorfalls in der Straße von Kertsch eingeführten EU-Sanktionen gegen acht russische Bürger nicht unbeantwortet lassen. Die entsprechende Erklärung ist auf der offiziellen Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht worden.

    „Die EU-Entscheidung, Sanktionen wegen des Vorfalls in der Straße von Kertsch zu verhängen, ist ein verantwortungsloser Weg, der Kiew dazu ermuntert, die Provokationspolitik fortzusetzen“, teilte das russische Außenministerium am Samstag mit.

    „Es ist bedauerlich, dass sich die Europäische Union tatsächlich mit den Kiewer Behörden, die die Novemberereignisse in der Straße von Kertsch ‚auf den Kopf gestellt‘ haben, solidarisiert hat“, so das Außenministerium Russlands weiter.

    In der Erklärung wird auch betont, dass die Behauptung der EU, Russland habe während des Vorfalls in der Straße von Kertsch „gegen internationales Recht“ verstoßen, nicht zutreffe.

    Am Freitag hatte die EU gegen acht Russen Sanktionen verhängt. Eine entsprechende Erklärung wurde im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht.

    Unter diesen acht Personen sind der Chef der Grenzverwaltung des Inlandsgeheimdienstes (FSB) der Krim und von Sewastopol, Sergej Stankewitsch, und der Kommandeur der Truppen des Militärbezirks Süd, Alexander Dwornikow.

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    Ukrainische Provokation in der Straße von Kertsch

    Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wollten ins Asowsche Meer fahren, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war.

    Die Schiffe mit abgeschalteten Transpondern drangen unerlaubt in das russische Territorialgebiet ein und reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite, dass sie die Staatsgrenze verletzt hätten.

    Moskau bezeichnete dies als Verstoß gegen das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sowie gegen bilaterale Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern.

    Wie der russische Präsident Wladimir Putin betonte, handelte es sich um eine „geplante Provokation“, wovon sowohl die Dokumente als auch „die Aussagen der Matrosen selbst“ zeugen würden.

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    Tags:
    Antwort, Sanktionen, EU, Kertsch, Russland