13:13 29 September 2020
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    Der ukrainische Ex-Generalstaatsanwalt Swjatoslaw Piskun hat eine neue Methode erfunden, den leeren Kiewer Fiskus zu füllen. „Wir sollten von Russland eine Entschädigung für die Nutzung ukrainischer Territorien verlangen“, sagte Piskun dem TV-Sender NewsOne.

    So reagierte er am Freitag auf den Vorschlag des Vorsitzenden der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, von der Ukraine eine Entschädigung für die Misswirtschaft auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim einzutreiben.

    Zu den ukrainischen Gebieten zählte Piskun „Moskowien und Nowgorod“. „Da Juri Dolgoruki (Begründer von Moskau – Anm. d. Red.) ein Kiewer Fürst war, gehören die von ihm erschlossenen Territorien zur Ukraine“, argumentierte der Ex-Generalstaatsanwalt. Kiew sollte die Summe für 300 Jahre ausrechnen und eintreiben. „Wenn sie (die Russen) nicht werden zahlen können, sollten sie Sklaven werden“, sagte Piskun.

    >>>Mehr zum Thema: Halten US-Senatoren die Krim für russisch? – Duma-Politiker erklärt<<<

    Zuvor hatte Parlamentspräsident Wolodin zwei Duma-Ausschüsse beauftragt, eine Studie zu Verlusten der Krim in der Zeit zu erstellen, als die Halbinsel zum Staatsverband der Ukraine gehört hatte.

     

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    Versklavung, Vorschlag, Swjatoslaw Piskun, Schwarzmeer-Halbinsel Krim, Russland, Ukraine