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    Proteste der Gelbwesten in Paris

    „Republik zerstören und Tote dafür riskieren“: Macron über Ziele der „Gelbwesten“

    © REUTERS / Philippe Wojazer
    Politik
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    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat via Twitter seine Empörung über die jüngsten Ausschreitungen bei den Protesten der „Gelbwesten“ zum Ausdruck gebracht.

    „Was heute auf der Champs-Élysées geschehen ist, kann man nicht mehr Demonstration nennen. Diese Menschen wollen die Republik zerstören und riskieren dafür gar Tote. Jeder dort ist mitschuldig“, schrieb Macron am Samstag.

    ​Dem fügte er hinzu, er wolle „so schnell wie möglich starke Entscheidungen treffen, damit dies nicht mehr“ geschehe.

    Am Samstag eskalierten die „Gelbwesten“-Proteste. Nahe der Prachtmeile Champs-Élysées wurde ein Wohnhaus in Brand gesteckt. Laut Frankreichs Innenminister, Christophe Castaner, sind die Täter „weder Manifestanten noch Rowdys“, sondern „Mörder“.

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    Seit dem 17. November 2018 finden in Frankreich Großdemonstrationen statt. Die landesweiten Proteste richten sich gegen die Wirtschaftspolitik der französischen Regierung, darunter gegen die Erhöhung der Steuern auf Diesel und Benzin. Als Erkennungszeichen tragen die Demonstranten gelbe Signalwesten.

     

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    Tags:
    Gelbwesten, Gewalt, Emmanuel Macron, Paris, Frankreich