16:19 06 Dezember 2019
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    US-Soldaten in Syrien (Archiv)

    Bleiben 1000 US-Militärs in Syrien? Pentagon nimmt zu WSJ-Bericht Stellung

    © Foto : U.S. Army / Staff Sgt. Timothy R. Koster
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    Die US-Behörden können laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ circa 1000 Militärs in Syrien lassen. Der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte General Joseph Dunford kommentierte nun diese Informationen.

    Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Quellen berichtet, dass etwa 1000 US-Militärs in Syrien bleiben könnten, um die Arbeit mit kurdischen Kräften fortzusetzen.

    Dunford kommentierte diesen Bericht wie folgt: „Es gibt keine Änderung bei dem im Februar angekündigten Plan und wir werden weiterhin die Anweisung des Präsidenten zum Abzug der US-Streitkräfte an ihren dauerhaften Unterkunftsort befolgen.“

    Die USA und ihre Verbündeten führen seit 2014 eine Operation gegen die Terrorgruppierung IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh) in Syrien und im Irak. Der Militäreinsatz in Syrien erfolgt ohne Genehmigung der syrischen Regierung. US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember vorigen Jahres ohne Angabe eines genauen Termins den Abzug der US-Truppen aus Syrien angekündigt.

    Im Februar hatte das Weiße Haus mitgeteilt, dass circa 200 Soldaten nach dem US-Truppenabzug aus Syrien weiterhin im Land stationiert bleiben sollen.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

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    Tags:
    Arbeit, Militärs, Kurden, The Wall Street Journal, Terrormiliz Daesh, Joseph Dunford, Syrien, USA