02:03 24 September 2020
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    Das internationale Kampagnennetzwerk Avaaz, eine der bekanntesten Seiten für Online-Aktivismus, hat trotz Beteuerungen vonseiten der französischen Staatsführung keine Fake-Beiträge bei RT France über die „Gelbwesten“-Proteste gefunden.

    Avaaz, das seinen Sitz in New York hat, untersuchte den Einfluss von Desinformation auf die seit Herbst andauernden Proteste. Laut der Plattform haben sich seit November 2018 allein im französischen Facebook-Segment rund 105 Millionen User Fake-Nachrichten zu diesem Thema angeschaut. Der russische TV-Sender wurde in den Berichten von Avvaz im Kontext von Fake-News nicht erwähnt. 

    Mehr noch: RT France ist der wahre Spitzenreiter bei der Zahl der YouTube-Aufrufe von Protest-Videos in Frankreich. Beiträge von RT France wurden 23,1 Millionen Mal geöffnet, während die größten französischen Mainstream-Medien zusammen nur 10,9 Millionen Klicks sammelten (Le Monde, L'Obs, FRANCE 24, Le Figaro, Le HuffPost). 

    Diese Popularität lässt sich wohl damit erklären, dass RT France im Vergleich zu seinen Konkurrenten dem Thema mehr Aufmerksamkeit geschenkt und doppelt so viele Beiträge dazu hochgeladen hat.

    >>>Mehr Atikel: Macron geht gegen RT und Sputnik vor – und übersieht echte Fake-News – Experte<<<

    „Eine US-amerikanische gemeinnützige Organisation hat anschaulich gezeigt, dass unser Kanal doppelt so viele Aufrufe zu den „Gelbwesten“-Protesten als alle französischen Medien zusammen verzeichnet hat“, so RT-Chefin Margarita Simonjan via Facebook. 

    Französische Medien haben RT mehrmals der Verbreitung von Falschmeldungen und Propaganda beschuldigt. Der offizielle Vertreter der französischen Regierung, Benjamin Griveaux, hat demnach für die RT-Journalisten den Zugang in den Elysée-Palast blockiert.  

     

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    Tags:
    Fake-News, Gelbwesten-Proteste, Avaaz, RT, Margarita Simonjan, Frankreich, Russland