11:11 24 Februar 2020
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    Nach Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer lebt der Großteil der Menschen in Deutschland friedlich miteinander. Aber islamfeindlichen Straftaten müsse „mit aller Härte entgegentreten“ werden, sagte der Minister der „Bild“-Zeitung (Montag) in einer Stellungnahme zum jüngsten blutigen Amoklauf in Neuseeland.

    Von diesem friedlichen Miteinander „werden uns auch gewaltbereite Extremisten nicht abbringen“, fuhr Seehofer fort. Der Bundesregierung sei die freie Religionsausübung ein Kernanliegen. „Islamfeindlichen Straftaten und Angriffen auf Moscheen gilt es entschieden und mit aller Härte des Rechtsstaats entgegenzutreten“, sagte Seehofer.

    Islamfeindliche Straftaten würden in Deutschland erst seit 2017 gesondert erfasst. „Da gab es 1075 solcher Straftaten, davon rund 50 Körperverletzungsdelikte“, sagte der Minister. Für 2018 gebe es noch keine endgültigen Zahlen.

    >>>Mehr zum Thema: Christchurch: Mutmaßlicher Täter schickte „Manifest” auch an Premierministerin<<<

    Bei einem Anschlag eines Rechtsextremisten auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Kleinstadt Christchurch waren am Freitag 50 Menschen getötet worden. Rund 30 Personen mit Schusswunden werden in Krankenhäusern behandelt. Der Täter, ein 28-jähriger Australier, wurde gefasst.

     

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    Tags:
    Fehlen, Islamfeindlichkeit, Anschlag, Horst Seehofer, Neuseeland, Deutschland