19:14 20 November 2019
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    Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Krim-Bewohnern (Simferopol, 18. März 2019)

    Putin wendet sich an Kiew ganz plötzlich auf Ukrainisch: „Bescheuert, oder was?“

    © Sputnik / Michail Klimentjew
    Politik
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    Handlungen ukrainischer Amtsträger machen einen manchmal stutzig, sagte Wladimir Putin am Montag bei einem Treffen mit Vertretern der Öffentlichkeit in der Krim-Hauptstadt Simferopol. Dabei sprach der russische Präsident sogar ein wenig Ukrainisch.

    „Das russische und das ukrainische Volk haben nie einen Zwist gehabt. Auch jetzt nicht, davon bin ich überzeugt. Einen Zwiespalt gibt es nur mit der Führung der heutigen Ukraine, mit der es unmöglich ist, einig zu werden und kein positives Resultat in der Entwicklung unserer Beziehungen erzielt werden könnte. Das, was sie anstellen, macht stutzig. Da möchte man fragen: Sind Sie bescheuert?“, wechselte Putin plötzlich ins Ukrainische.

    Der Präsident äußerte die Überzeugung, dass tiefe geschichtliche Wurzeln und die gemeinsame Kultur der Russen und der Ukrainer künftig die Oberhand gewinnen und den „politischen Schaum“ wegspülen werden. „Menschen in der Ukraine haben Angst, ihre Angehörigen in Russland anzurufen, weil der (Inlandsgeheimdienst) SBU abhört. Dann hat man massive Probleme, ich kann das verstehen. Aber die Zeit hat heilende Wirkung“, betonte Putin.

    >>>Mehr zum Thema: Putin offenbart Russlands Pläne für Krim-Entwicklung<<<

    Am Montag hatte der Präsident an den Feierlichkeiten anlässlich des 5. Jahrestags der Wiedervereinigung der Krim mit Russland teilgenommen. Zudem nahm er neue Blöcke in zwei Wärmekraftwerken auf der Halbinsel symbolisch in Betrieb.

     

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    Tags:
    Öffentlichkeit, Handlungen, Treffen, Kritik, Wladimir Putin, Russland, Ukraine