00:46 24 April 2019
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    Ehrenwache der mazedonischen Armee (Archivbild)

    Nordmazedonien erhält von Russland Anerkennungserklärung für neuen Namen

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    Politik
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    Der russische Botschafter in Skopje, Sergej Basdnikin, hat am Dienstag dem Ministerpräsidenten Nordmazedoniens Soran Sajew das Dokument überreicht, das Russlands Anerkennung des Landes unter seinem neuen Namen bezeugt. Dies gab das Kabinett des nordmazedonischen Premiers bekannt.

    Am Montag hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass Russland den neuen Namen Mazedoniens anerkannt habe.

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    „Botschafter Basdnikin hat Premierminister Sajew eine Kopie des Schreibens des russischen Außenministeriums vorgelegt, demzufolge es aufgrund des Beschlusses des Präsidenten der Russischen Föderation den neuen Namen unseres Landes – die Republik Nordmazedonien – anerkannt hat”, hieß es in einer Mitteilung des Ministerkabinetts Sajews. 

    Darüber hinaus wurden beim Treffen die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Kooperation erörtert. Dabei wurde unterstrichen, dass der Export von nordmazedonischem frischem Gemüse und Obst nach Russland im Januar 2019 im Vergleich zum Januar 2018 um 90 Prozent wuchs.

    Skopje
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    Im Juli 2018 hatten Athen und Skopje ein Abkommen zur Namensänderung der ehemaligen jugoslawischen Republik am Prespasee unterzeichnet, weswegen das Dokument den Namen „Prespa-Abkommen“ trägt.

    Griechenland hatte seit fast drei Jahrzehnten auf die Namensänderung Mazedoniens gedrängt und wegen des Streits jede Annäherung Mazedoniens an die Nato und die EU blockiert. Hintergrund des Streits war, dass die an Mazedonien grenzende nordgriechische Provinz denselben Namen hatte wie der Nachbarstaat.

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    Tags:
    Anerkennung, Prespa-Abkommen, Sergei Basdnikin, Nordmazedonien, Russland, Mazedonien