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11:32 22 Juli 2019
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    Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder

    „Klares Signal nach Süden”: Söders erste große Auslandsreise geht nach Äthiopien

    © AFP 2019 / John MACDOUGALL
    Politik
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    Markus Söders erste große Auslandsreise als bayerischer Ministerpräsident geht noch vor Ostern nach Äthiopien. Er will wirtschaftliche Beziehungen ausbauen, wie dpa am Mittwoch mitteilte.

    Vom 14. bis 18. April will der CSU-Chef das Land am Horn von Afrika besuchen.

    „Die Reise ist ein klares Signal nach Süden, zu einer neuen Nachbarschaft von Europa und Afrika”, zitiert die Deutsche Presse-Agentur (dpa) Söder.

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    Generell verfolge er zwei Ziele: wirtschaftliche Beziehungen auszubauen sowie Land, Menschen und Kultur besser kennenzulernen. Afrika sei ein faszinierender Kontinent, „es ist die Wiege der Menschheit.”

    In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba will Söder Gespräche mit Regierungsvertretern führen. Äthiopien und ganz Afrika seien ein wichtiger Markt der Zukunft. „Deshalb werden wir in Addis Abeba unser Afrikabüro eröffnen”, hieß es.

    Neben den wirtschaftlichen Beziehungen dürfte es bei den Gesprächen auch um die Bekämpfung von Fluchtursachen gehen. Söder plant daher den Besuch des Flüchtlingslagers Shire im Norden an der Grenze zu Eritrea. Mehr als 43 000 registrierte Flüchtlinge sollen hier leben.

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    Tags:
    Auslandsreise, Wirtschaft, Afrika, Europa, Äthiopien, Bayern, Deutschland