23:53 19 November 2019
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    Dumm, dreist, ZDF – „Frontal21“ hetzt erneut gegen Russland wegen Brexit

    © AFP 2019 / DOMINIQUE FAGET
    Politik
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    Das ZDF-Magazin „Frontal21“ berichtete zuletzt über „Dubiose Geldgeber – Die Drahtzieher des Brexits“. Dabei wurde erneut eine angebliche russische Einflussnahme konstruiert. Die neueste Masche der antirussischen Hetze des ZDF kommt aber in einer unverfrorenen Dreistigkeit daher, die selbst in dieser Hinsicht erfahrene Beobachter überrascht.

    Wenn es um die Russland-Berichterstattung geht, ist man inzwischen einiges gewohnt vom ZDF und speziell dessen Redaktion „Frontal21“, die als „Das investigative Magazin“ beworben wird. Die aktuelle Sendung vom 19. März 2019 präsentierte allerdings ein Machwerk, das vielleicht als Paradebeispiel für schamlose Propaganda taugt, aber nicht als investigativer Journalismus. Das ist vor allem deshalb ärgerlich bzw. unverständlich, weil der Autor des Beitrages „Dubiose Geldgeber – Die Drahtzieher des Brexits“ als einer der versiertesten so genannten Investigativ-Journalisten Deutschlands gilt, mit Preisen geehrt, gern zitiert und zu Gesprächsrunden eingeladen, in denen er über Qualitätsjournalismus referiert. In der Tat hat seine außergewöhnliche Rechercheleistung zum NSU-Skandal alles Lob verdient. Umso fassungsloser macht deshalb die auf Praktikantenniveau präsentierte Recherche und die willkürliche Verknappung, Auslassung und denunzierende Interpretation der Ergebnisse für den hier in Rede stehenden Beitrag.

    In der Anmoderation und in den ersten achteinhalb Minuten des knapp 11-minütigen Beitrages werden die Wörter Russland oder russisch zunächst kein einziges Mal erwähnt. Als es dann ab 08:34 min schließlich losgeht mit den Mutmaßungen, Russland hätte den Brexit auf ungesetzliche Weise und mit viel Geld manipuliert, weiß der Zuschauer endlich, warum er vorher achteinhalb Minuten den Eindruck nicht loswurde, dass zwar Fragen aufgeworfen, aber nicht beantwortet wurden, obwohl es Antworten gibt. Ganz offenkundig passten sie nur nicht zum eigentlichen Ziel dieses Beitrages. Auch dafür gibt es eine Antwort.

    Offenkundig Rechercheergebnisse für Wunschgeschichte zurechtgestutzt

    Das ebenso wie der Autor viel gepriesene „Netzwerk Recherche“, (der Autor stand dem Netzwerk beispielsweise 2014 für ein „Stammtisch“-Gespräch über investigative Recherche zur Verfügung), bietet in seiner „Werkstatt“-Reihe auch ein „Drehbuch der Recherche“ an. Die Autoren des Leitfadens erklären in der Einleitung, dass sie sich im Wesentlichen auf ihr Handbuch „Story-Based Inquiry: A Manual for Investigative Journalists“ aus dem Jahr 2009 gestützt haben. Eine Story-Based Inquiry ist eine Recherche, die im Prinzip mit dem Ende anfängt, also mit einem Wunschergebnis, auf dessen Erreichen die Recherche ausgerichtet wird. Dabei muss man nur darauf achten, dass man im Verlauf der Recherche im Zweifel akzeptiert, wenn Erkenntnisse ein Wunschergebnis nicht decken, sondern zu einer Verdachtsberichterstattung degradieren.

    Diesem Prinzip ist ganz offenkundig auch der Autor des hier behandelten Frontal21-Beitrages gefolgt, hat aber ebenso offenkundig nicht akzeptieren wollen, dass seine Recherche-Ergebnisse sein Wunschergebnis nicht decken, eine russische Einmischung in das Brexit-Referendum zu belegen. Warum die Redaktion ihm das durchgehen ließ, muss eben diese Redaktion erklären.

    Aussagen und Fakten führen zu keiner echten russischen Spur, aber Russland ist schuldig

    Die Machart des Beitrages suggeriert für einen durchschnittlichen Zuschauer, dass die in den ersten achteinhalb Minuten präsentierten Experten und Fakten die am Ende lancierte Mutmaßung: „Warum traf Banks den russischen Botschafter? Kam von dort Geld für die Brexit-Kampagne?“ belegen, untermauern würden. Doch genau das tun sie nicht. Dass es vorher nicht um Russland, sondern um eine dubiose kanadische Firma ging, die in den Brexit eingegriffen hat, das hat der normale Zuschauer in diesem Augenblick schon vergessen. Vor allem hat er vergessen, dass der Autor des Beitrages die selbst gestellte Kern-Frage nicht beantwortet hat, wer hinter dieser ominösen Firma steht. Obwohl diese Frage eindeutig beantwortet werden kann. Aber auch in diesem Fall passte das Recherche-Ergebnis ärgerlicherweise nicht zum Wunschergebnis des Beitrages.

    Deshalb der Reihe nach.

    ZDF-Autor gibt sich unwissend

    Der Beitrag beginnt mit einer keineswegs neuen Erkenntnis: Das Brexit-Referendum wurde mit semi-geheimdienstlichen Methoden durch die vom US-Milliardär Robert Mercer finanzierte Firma „Cambridge Analytica (CA)“ manipuliert, möglicherweise in einem Ausmaß, welches das Endergebnis zweifelhaft erscheinen lässt. Präsentiert wird Martin Moore, Kommunikationswissenschaftler am Londoner King's College. Moore berichtet, dass eine Firma namens „AggregateIQ“ massiv mit der „Vote Leave“-Bewegung zusammengearbeitet hat:

    „Als ich alles zusammenrechnet hatte, zeigte sich, dass fast die Hälfte der Ausgaben an ein Unternehmen ging, von dem ich noch nie gehört hatte: AggregateIQ, ein winzig kleines Unternehmen an der Westküste Kanadas, das, soweit ich das beurteilen konnte, vorher noch nie eine politische Kampagne durchgeführt hatte. Niemand wusste wirklich, wer diese Firma war, sie antwortete nicht mal auf E-Mails.“

    Der Autor kommentiert diese Aussage mit zwei Fragen:

    „Wer steckte hinter dieser mysteriösen Firma? Warum bekam sie das viele Geld?“

    Dann kommt Shahmir Sanni zu Wort, der als Whistleblower eingeführt wird, der für die „Vote Leave“-Kampagne gearbeitet habe.

    Weitere Recherche-Ergebnisse, die den ZDF-Beitrag offenbar störten

    Hätte der Autor des ZDF-Beitrages wirklich seriös recherchiert, hätte er seine Fragen nicht stellen brauchen, denn sein Gesprächspartner Martin Moore arbeitet seit mindestens Oktober 2008 auch für die britische Zeitung „The Guardian“. Zuletzt veröffentlichte Moore dort am 17. März 2019, also zwei Tage vor dem ZDF-Beitrag, den Artikel „Where now for Mark Zuckerberg after his – and our – loss of innocence?“, in dem er sich auch mit dem Skandal um Cambridge Analytica beschäftigt. Als ein Autor, vor allem aber als Medienwissenschaftler, der so lange mit dieser Zeitung und dem Thema verbunden ist, muss Martin Moore eigentlich auch den „Guardian“-Artikel vom 21. Juli 2018, „Shahmir Sanni: ‘Nobody was called to account. But I lost almost everything’”, kennen. Abgesehen natürlich vom preisgekrönten Investigativ-Journalisten des ZDF.

    In diesem Artikel präsentierte die Journalistin Carole Cadwalladr die nicht unkomplizierte Geschichte des Whistleblowers Shahmir Sanni. Der war über eine private Verbindung zum Kampagnenchef von „Vote Leave“, Stephen Parkinson, heute Sonderberater von Premierministerin Theresa May, auch mit den anderen großen Namen dieser Kampagne vernetzt, die aber merkwürdiger Weise im ZDF-Beitrag keine Rolle spielen. Zum Beispiel ist das Boris Johnson, ehemaliger britischer Außenminister, der im Beitrag nur im Bild zu sehen ist; er trat wesentlich aggressiver in der „Vote Leave“-Kampagne auf als der ehemalige UKIP-Chef Nigel Farage, der aber natürlich im ZDF-Beitrag zur Rede gestellt wird, weil er, wir ahnen es, „erklärter Fan von Wladimir Putin“ sei.

    Wäre der ZDF-Beitrag seriös recherchiert und präsentiert worden, hätte der Autor um die Artikel von Carole Cadwalladr keinen Bogen machen können. Dann aber wäre er nicht bei seinem Wunschziel Russland gelandet. Cadwalladr hatte nämlich vor ihrem Artikel über Shahmir Sanni am 24. März 2018 zusammen mit Mark Townsend einen anderen Artikel im „Guardian“ veröffentlicht: „Revealed: the ties that bound Vote Leave's data firm to controversial Cambridge Analytica.“ In diesem Artikel wird nachgewiesen, wie überaus eng die von Martin Moore erwähnte mysteriöse Firma „AggregateIQ (AIQ)“ mit „Cambridge Analytica (CA)“ vernetzt war – personell und technologisch.

    „Aggregate IQ“ ist lange bekannt, nur der ZDF-Autor will es nicht wissen

    Der ehemalige CA-Mitarbeiter Christopher Wylie, dessen Enthüllungen im „Guardian“ (Sputnik berichtete) wir es überhaupt zu verdanken haben, dass die miesen Praktiken bekannt wurden, mit denen nicht nur das Brexit-Referendum, sondern auch die Wahl des 45. Präsidenten der USA manipuliert wurden, wird in diesem Artikel unter anderem wie folgt zitiert:

    „Although AIQ and Cambridge Analytica appeared separate, the two were bound by a skein of threads so intimate that some Cambridge Analytica staff referred to the Canadian data firm as a 'department' within the company. Wylie said that the two businesses shared the same underlying technology. 'AIQ wouldn’t exist without me', he said.”

    (Zu Deutsch: Obwohl AIQ und Cambridge Analytica separat auftraten, waren die beiden durch eine Reihe von Strängen auf so intime Weise verbunden, dass einige Cambridge Analytica-Mitarbeiter als „Abteilung“ innerhalb der kanadischen Daten-Firma bezeichnet wurden. Wylie sagte, dass die beiden Firmen die gleiche Technologie teilten. „AIQ würde nicht ohne mich existieren“, erklärte er.)

    Der ZDF-Investigativ-Journalist hätte also die Antworten auf seine Fragen: „Wer steckte hinter dieser mysteriösen Firma? Warum bekam sie das viele Geld?“ kennen können und eigentlich auch kennen müssen. Zumal auch ein Wikipedia-Eintrag zu „Aggregate IQ“ existiert und ein Blick in die Historie dieses Artikels belegt, dass er am 7. April 2018 angelegt wurde und alle wesentlichen Informationen seit dem 31. Oktober 2018 einsehbar sind. Und der Wikipedia-Eintrag verweist ebenfalls auf den erwähnten „Guardian“-Artikel von Carole Cadwalladr.

    Fragwürdiger britischer Industrieller muss als Verbindung nach Russland herhalten

    Doch offenbar wäre dann das Recherche-Wunschziel des Autors nicht zu erreichen gewesen, Russland zu denunzieren. Folgerichtig musste mit aller Gewalt ein „missing link“ oder die „smoking gun“, wie Investigativ-Journalisten so etwas nennen, gefunden werden. Dafür bietet sich der britische Unternehmer Arron Banks an. Er ist der größte Einzelspender der „Vote Leave“-Kampagne. Er ist ein Zeitgenosse, den man ohne Gewissensbisse als schwierig und schmierig bezeichnen kann. Er ist ein Unternehmer, der freimütig zugibt, dass er auf Etikette keine Rücksicht nimmt, wenn er sich angegriffen oder unangemessen und respektlos behandelt fühlt.

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    Vor allem aber hatte Arron Banks im Vor- und Umfeld des Brexit-Referendums diverse Treffen mit dem russischen Botschafter in London, Alexander Jakowenko, sowie russischen Unternehmen aus der Gold- und Diamantenbranche. Das gefundene Fressen für Investigativ-Journalisten, die besessen sind von einer russischen Spur im Zusammenhang mit dem Brexit. Der ZDF-Beitrag reiste dazu eigens nach Südafrika, wo Banks Diamentenminen kaufte. Der Beitrag suggeriert, Banks hätte gar keine Mittel für diesen Kauf gehabt und die Minen seien erschöpft.

    Zitiert wird dazu der südafrikanische Anwalt Peter O'Sullivan, spezialisiert auf Anti-Korruptionsermittlungen. Er kann allerdings lediglich als Belastungszeuge funktionieren, um das Investment von Banks in Südafrika in Frage zu stellen. Eine russische Spur kann auch der als Forensiker bekannte Anwalt nicht beisteuern. Das ist in dem ZDF-Beitrag die Aufgabe des britischen Tory-Abgeordneten Damian Collins, der Banks im Unterhaus in seiner Eigenschaft als Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses befragt hatte.

    Britischer konservativer Abgeordneter „belegt“ russische Verstrickung für den ZDF-Autor

    Aus der Tatsache, dass Banks in der russischen Botschaft mit dem dortigen Hausherrn und anderen russischen Gästen, auch Unternehmern aus der Gold- und Diamantenbranche, zusammentraf, konstruiert der ZDF-Autor einen Beweis für eine russische Verstrickung in den Brexit, indem er Collins sagen lässt:

    „Wenn der größte Spender in der politischen Geschichte Großbritanniens mit dem russischen Botschafter über Gold und Diamantenminen verhandelt, ist das nicht normal. Es ist entscheidend zu wissen, ob Geld, das für Kampagnen in Großbritannien gespendet wurde, aus Geschäften mit den Russen stammt.“

    Doch das ist eine grobe Verdrehung dessen, was Arron Banks tatsächlich gesagt hat und was die Zuschauer auch wenige Sekunden vorher sehen und hören konnten, weshalb der Autor eigentlich diesen O-Ton einordnen müsste. Tat er aber nicht. Denn Banks hatte nicht berichtet, dass er „mit dem russischen Botschafter über Gold und Diamanten verhandelt“ hat, wie Collins behauptet. Sondern Banks hatte erklärt, dass er sich mit dem Botschafter und russischen Unternehmern getroffen hat, ein himmelweiter Unterschied. Selbst dann, wenn man einräumt, dass Banks verschiedene Versionen, insbesondere über die Anzahl dieser Kontakte, von sich gegeben hat, und auch wenn verständlich ist, dass sowohl Collins als auch der ZDF-Autor eine klare Vorstellung davon haben, was sie in Arron Banks sehen.

    Interessanterweise kommt selbst die derzeit wohl beste Kennerin von Banks im britischen Journalismus, die schon mehrfach erwähnte Carole Cadwalladr, die von Banks aufs Übelste beschimpft wurde, weil sie zu seinen Geschäften und Geschäftspraktiken recherchierte und sich dabei offenbar für seinen Geschmack unangemessen respektlos verhielt, nicht auf die Idee, gegen Banks etwas zu behaupten, was sie nicht belegen kann. In dem „Guardian“-Kommentar vom 3. November 2018, „Threats, bullying, vindictiveness: how Arron Banks repels charges against him“, stellte sie sehr deutlich heraus, welche Verdachtsmomente gegen ihn aus ihrer Sicht bestünden, dass er in inakzeptabler Weise Journalisten und Abgeordnete beschimpft, aber ungeachtet dessen auch für Arron Banks die Unschuldsvermutung gilt.

    Der „Saubermann“ Damian Collins

    Das sehen der ZDF-Autor und sein Gesprächspartner Damian Collins nachweislich anders. Dabei hätte eine simple Recherche ergeben, dass Collins als Hohepriester für Wahrheitsfindung denkbar ungeeignet ist, abgesehen von seinen grundsätzlichen politischen Motiven. Der Artikel des „Independent“ vom 5. Dezember 2010, „MPs who own London homes still claim rent“, belegt, dass Damian Collins hochnotpeinlich werden kann, wenn es um die Finanzen anderer geht, aber merkwürdige Vorstellungen von Transparenz und Wahrhaftigkeit zu haben scheint, wenn sein eigenes Finanzgebaren zur Debatte steht. Die fadenscheinige Ausrede, die Collins seinerzeit vorbrachte, um die Tatsache zu erklären, dass er vom britischen Steuerzahler fröhlich die Erstattung von 4.350 Pfund Mietkosten für drei Monate forderte, obwohl er eine Wohnimmobilie in der britischen Hauptstadt hat, hätte er Arron Banks mit großer Sicherheit so nicht durchgehen lassen.

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    Bleibt die Frage, warum ein renommierter Autor bei einem Fernsehmagazin, das einen gewissen Qualitätsstandard für sich reklamiert, einen derart schlampig recherchiert und schwerlich mit journalistischen Qualitätsstandards in Einklang zu bringenden, tendenziösen Beitrag sendet. Die Antwort darauf hat der ZDF-Beitrag ungewollt mitgeliefert. Nigel Farage erklärte darin seine Sicht auf die Aggressivität, mit der gegen das Brexit-Votum und die Menschen, die es trugen, seit Monaten polemisiert wird:

    „Sie können einfach das Ergebnis nicht akzeptieren, es passt einfach nicht zu ihrer Weltanschauung. Etwas muss schiefgelaufen sein. Lügen müssen schuld gewesen sein, oder, ja, Russland! Was für eine unglaubliche Kampagne! Aber wissen Sie was? Da draußen in Mittelengland interessiert das niemand.“

    Umgekehrt haben sich das ZDF und die hysterischen Russia-Gate-Verfechter in Großbritannien und darüber hinaus weder vor dem Brexit-Votum noch danach für die Menschen in Mittelengland interessiert. Das aber ist nicht die Schuld Russlands. Deshalb sollte das ZDF endlich seine Russophobie ablegen und sich auf das konzentrieren, was bereits unstrittig belegt ist, nämlich die Manipulation des Brexit-Referendums durch eine von einem erzkonservativen US-Milliardär gegründete und finanzierte Firma namens Cambridge Analytica und ihre Partnerfirma AggregateIQ.

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    Frontal21, Sendung, Beitrag, Schuld, Recherche, Magazin, Redaktion, Hetze, Journalismus, Fakten, Einmischung, Einfluss, Skandal, Propaganda, Medien, Brexit, AggregateIQ, Cambridge Analytica, The Guardian, ZDF, Arron Banks, Carole Cadwalladr, Shahmir Sanni, Martin Moore, Robert Mercer, Theresa May, Mark Zuckerberg, Wladimir Putin, Großbritannien, Deutschland, USA, Russland