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19:57 21 Juli 2019
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    Österreichs Kanzler Sebastian Kurz

    „Einigkeit in EU über Brexit-Frage war immer gegeben“ – Österreichs Kanzler

    © AP Photo / Franck Robichon/Pool Photo
    Politik
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    Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat nach dem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel die Einheit der 27 EU-Länder in Bezug auf den Brexit bestätigt.

    Ihm zufolge gab es während des Treffens keine Konflikte, sondern eine sehr sachliche Diskussion.

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    Kurz bestritt ebenso, dass die Einheit der EU in der Brexitfrage erste Risse zeige:

    „Die Einigkeit war immer gegeben. Wir haben aber eine sehr ausführliche strategische Debatte darüber geführt, wie man in dieser doch sehr schwierigen und noch nie da gewesenen Situation gemeinsam vorgeht. Es ist gelungen – und das war das oberste Ziel des heutigen Tages – den harten Brexit nächste Woche zu verhindern.“

    In der Nacht zum Freitag hatten sich die EU und die britische Premierministerin Theresa May auf eine Verschiebung des EU-Austritts geeinigt. Der Kompromiss sieht einen Aufschub des Brexits bis mindestens zum 12. April vor. Sollte das britische Unterhaus dem bereits ausgehandelten Brexit-Abkommen nächste Woche zustimmen, so soll der Austritt am 22. Mai geregelt über die Bühne gehen. Gelingt das nicht, soll Großbritannien bis zum 12. April entscheiden, ob es die EU ohne Deal verlassen oder sich an den kommenden Europawahlen beteiligen wird.

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    Tags:
    EU-Austritt, Brexit-Deal, Theresa May, Sebastian Kurz, EU