04:53 17 Februar 2020
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    Bewaffnete haben 110 nomadische Fulani-Viehhirten in den Siedlungen in der Nähe der Stadt Bankass im Zentrum Malis getötet. Dies teilt die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf lokale Quellen am Samstag mit.

    Laut dem Bürgermeister von Bankass, Moulaye Guindo, haben die als traditionelle Donzo-Jäger gekleideten Menschen zwei Ortschaften, Ogossagou und Welingara, nicht weit von Bankass in der Nacht von Freitag auf Samstag überfallen.

    „Das Dorf Ogossagou ist völlig zerstört“, zitiert Reuters den Bürgermeister. Ihm zufolge werden immer noch weitere Leichen gefunden. Laut den Quellen in den Sicherheitskreisen seien darunter schwangere Frauen, Kinder und ältere Menschen.  

    Dieser Überfall habe sich als der blutigste von denen erwiesen, die sich im zentralen Teil von Mali ereignet hätten, heißt es in der Mitteilung.

    Ein Bewohner von Ogossagou behauptete, der Angriff könne ein Vergeltungsschlag für den Tod von 23 Soldaten der malischen Armee sein. Diese seien kürzlich in den Hinterhalt einer lokalen islamistischen Gruppierung geraten, die Verbindungen zur Terrororganisation *Al-Qaida unterhalte, und dabei getötet worden.

    *Al-Qaida – eine Terrororganisation, in Russland verboten.  

    >> Weitere Sputnik-Artikel: Anschlag auf Militärbasis in Mali fordert 21 Todesopfer

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    Tags:
    Gruppierung, Al-Qaida, Mali