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15:33 14 Oktober 2019
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    UN-Friedenstruppen in Mali (Archiv)

    134 Bewohner in Mali massakriert – Uno schickt Eingreiftruppe

    © AFP 2019 / ISSOUF SANOGO
    Politik
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    Die Stabilisierungsmission MINUSMA der Vereinten Nationen in Mali hat eine schnelle Eingreiftruppe in die Ortschaften geschickt, wo am Samstagmorgen über 130 Menschen infolge eines Angriffs von Bewaffneten getötet und Dutzende verletzt worden waren. Dies teilte die Mission via Facebook mit.

    Der MINUSMA-Leiter Mahamat Saleh Annadif habe „ein Ende der Gewalteskalation gefordert“ und zudem erklärt, dass „eine schnelle Eingreiftruppe unverzüglich in die betroffenen Gebiete entsandt wurde“, heißt es in der MINUSMA-Erklärung.       

    Annadif  zufolge sind die Verwundeten in die Stadt Sévaré im Gebiet Mopti evakuiert worden.  

    Zuvor war berichtet worden, dass zumindest 134 Menschen infolge eines Überfalls im Gebiet Mopti im zentralen Teil Malis getötet worden waren. Bewaffnete hätten nomadische Fulani-Viehhirten in den Ortschaften Ogossagou und Welingara angegriffen.  

    Dieser Überfall habe sich als der blutigste unter denen erwiesen, die sich in jenem Teil von Mali jemals ereignet hätten, hieß es in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur Reuters.

    Die Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission (MINUSMA) der Vereinten Nationen in Mali wurde 2013 durch den UN-Sicherheitsrat ins Leben gerufen. Das aktuelle Mandat der UN läuft bis Ende Juni 2019. Die Mission soll den im Jahr 2013 geschlossenen Waffenstillstand zwischen der malischen Regierung und den Tuareg-Rebellen sichern, die Zivilbevölkerung schützen und zur Stabilisierung der vom Konflikt betroffenen Gebieten beitragen.

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    Tags:
    Eingreiftruppen, UN, Mali