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16:14 14 Oktober 2019
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    Israelische Panzer an der Grenze zu Gazastreifen (Archivbild)

    Nach Beschuss aus Gaza – Jerusalem antwortet mit Truppenverlegung und Androhungen

    © AP Photo / Ariel Schalit
    Politik
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    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat seinen US-Besuch am Montag gekürzt, um auf den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen zu reagieren. Zwei Infanteriebrigaden und Panzereinheiten seien an die Grenze geschickt worden, wie AP unter Berufung auf eine Sprecherin der israelischen Armee meldete.

    Die Truppenverlegung erfolgte, nachdem das israelische Militär die Hamas beschuldigt hatte, am selben Tag einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen durchgeführt zu haben. 

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Montag, er werde seinen Besuch in den Vereinigten Staaten abbrechen und nach Israel zurückkehren. 

    Wie die Zeitung „Jerusalem Post“ berichtete, versprach Netanjahu, dass Israel „gewaltsam“ auf die Handlungen der Hamas und der Terroristen im Gazastreifen antworten werde. 

    „In Anbetracht der mit der Sicherheit verbundenen Ereignisse habe ich mich entschlossen, meinen Besuch in den USA zu verkürzen. In wenigen Stunden werde ich mich mit (US-Präsident Donald – Anm. d. Red.) Trump treffen und dann sofort nach Israel zurückkehren, um unsere Aktionen an Ort und Stelle zu kontrollieren”, erklärte der Ministerpräsident. 

    Am Montagmorgen schlug eine offenbar vom Gazastreifen abgefeuerte Rakete in der Ortschaft Mishmeret in Zentralisrael ein. Infolge des Angriffs sind mindestens sieben Israelis verletzt worden.

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    Tags:
    Truppenverlegung, Vergeltung, Beschuss, The Jerusalem Post, AP, Benjamin Netanjahu, Gazastreifen, Israel