08:21 20 April 2019
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    US-Finanzministerium, Washington (Archiv)

    US-Finanzministerium erweitert Sanktionen gegen Iran

    © AP Photo / J. David Ake
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    Die USA haben ihre Sanktionen gegen den Iran erweitert. Wie das US-Finanzministerium am Dienstag in Washington mitteilte, wurden neun natürliche und 16 juristische Personen auf die Sanktionsliste gesetzt.

    Davon seien zwei Töchterfirmen von zwei bereits früher bestraften Unternehmen, hieß es auf der Homepage des Ministeriums. Den Angaben zufolge fallen unter anderem Asan Bank Brokerage, Currency Exchange und Golden Commodities LLC unter neue Sanktionen.

    Gegen Unternehmen, die auf der Sanktionsliste stehen, gelten diverse Einschränkungen. So werden ihre Bankkonten in den USA gesperrt. Für US-Bürger gilt das Verbot, mit den aufgelisteten Firmen zu kooperieren.

    Zuvor hatte US-Außenminister Mike Pompeo die Bereitschaft bekundet, Probleme mit dem Iran beizulegen, darunter durch den Abschluss eines neuen Abkommens statt des früheren Atom-Deals, aus dem Washington im vergangenen Mai ausgestiegen war. Dabei nannte Pompeo zwölf Voraussetzungen für die Unterzeichnung eines neuen Dokuments, darunter Garantien Teherans, dass der Iran niemals Atomwaffen besitzen wird.

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    Zudem soll der Iran die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) über die militärische Komponente seines Atomprogramms eingehend informieren und IAEO-Experten ungehinderten Zugang zu allen Atomobjekten im Land gewähren.

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    Tags:
    Erweiterung, Sanktionen, Mike Pompeo, USA, Iran