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17:03 19 Juli 2019
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    Russlands Außenministerium

    Russland verurteilt jüngsten Luftangriff internationaler Koalition in Afghanistan

    © Sputnik / Natalya Seliverstova
    Politik
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    Das russische Außenministerium hat am Dienstag den Luftschlag der internationalen Koalition in der nordafghanischen Provinz Kunduz als neues „Verbrechen der Nato-Truppen“ kritisiert.

    Es handle sich um einen Versuch, den Beginn des Friedensprozesses im Land hinauszuzögern, hieß es.

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    Vor dem Hintergrund der Gespräche zwischen den USA und der Taliban-Bewegung zur friedlichen Lösung des Konflikts in der Region wirke die Aktion äußerst zynisch. Solche Gräueltaten zögern den Beginn des Friedensprozesses in Afghanistan hinaus und führen zur Radikalisierung und zur Fortsetzung des Krieges, so das Außenministerium.

    Russland verurteile „das neue Verbrechen der Nato-Truppen auf dem afghanischen Territorium” und schließe sich dem Aufruf der UN-Mission an, den Vorfall zu untersuchen und die Täter vor Gericht zu stellen. Bislang sei keiner der Vorfälle dieser Art ordnungsgemäß geprüft worden, niemand habe die verdiente Strafe erhalten.

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    Der am Samstag verübte Angriff war Reuters zufolge ein Teil der Kämpfe zwischen der Taliban-Bewegung sowie den gemeinsamen Kräften Afghanistans und der USA. Dabei sollen 13 Zivilisten ums Leben gekommen sein.  Nach Angaben der Uno waren zehn Kinder unter den Toten.

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    Tags:
    Reaktion, Luftangriff, UN, Außenministerium Russlands, NATO, Kunduz, Afghanistan, USA, Russland