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02:17 19 Juli 2019
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    Strohhalme

    Teller, Strohhalme, Wattestäbchen: EU-Parlament verbietet Wegwerfprodukte aus Plastik

    CC0 / Vic Neo / Pixabay
    Politik
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    Das EU-Parlament hat das Verbot vieler Wegwerfprodukte aus Plastik auf den Weg gebracht. Die große Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Mittwoch in Straßburg für entsprechende neue Regeln, die vor allem die Meere vor Vermüllung bewahren sollen. Vom europäischen Markt verschwinden sollen ab 2021 nur Produkte, für die es bereits Alternativen gibt.

    Dazu gehören unter anderem Plastikteller und —besteck sowie Strohhalme, Luftballonstäbe und Wattestäbchen aus Kunststoff, meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am späten Mittwochabend. Auch Behälter und Becher aus aufgeschäumtem Polystyrol sollen verbannt werden, genau wie Produkte aus sogenanntem oxo-abbaubarem Kunststoff, weil das Material in Mikroplastik zerfällt und Umwelt und Gesundheit belasten kann.

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    EU-Unterhändler hatten sich bereits im Dezember auf das Verbot geeinigt. Formell müssen nun noch die Mitgliedstaaten die neuen Regeln verabschieden, bevor sie in etwa zwei Jahren in Kraft treten.

    Hintergrund ist die enorme Menge an Plastikmüll, die in den Meeren treibt. Plastik kann Tieren gefährlich werden, weil sie sich etwa darin verheddern oder es mit Nahrung verwechseln. Über den Verzehr von Meerestieren kann der Kunststoff letztlich auch in den menschlichen Körper gelangen. Ohne eine Kursänderung könnte es laut EU-Kommission im Jahr 2050 bereits mehr Plastik als Fisch in den Ozeanen geben.

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    Zuvor war berichtet worden, dass an der philippinischen Küste in der Provinz Compostela Valley ein toter Wal mit 40 Kilogramm Plastik im Magen angeschwemmt worden war. Über den Fund berichteten die Forscher des örtlichen D' Bone Collector Museums auf Facebook. Nach der Untersuchung des Kadavers stellten sie fest, dass der Cuvier-Schnabelwal unter anderem 16 Reissäcke aus Kunststoff, vier Säcke aus dem Bananenanbau und eine Menge von Einkaufstüten verschluckt hatte.

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    Tags:
    Plastik, EU-Parlament, EU-Länder, Europa