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00:34 21 August 2019
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    Bei No-Deal-Brexit: Deutschland befürchtet Engpässe in Medizin

    © Sputnik / Igor Sarembo
    Politik
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    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürchtet laut dem „Handelsblatt“, dass es im Falle eines ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der EU Versorgungsprobleme bei wichtigen Medizinprodukten geben kann.

    Das Blatt beruft sich auf ein Schreiben an die EU-Kommission. Darin warnt Spahn davor, dass es bei einem chaotischen Brexit „spätestens ab Mitte April“ auch in Deutschland zu Engpässen kommen könnte.

    >>>Mehr zum Thema: 115 Euro pro Kopf: Brexit drückt Einkommen in Deutschland laut Studie um Milliarden<<<

    „Bei einem ungeregelten Brexit ist ohne die Verständigung auf praktikable Verfahrensweisen davon auszugehen, dass Zehntausende Medizinprodukte ihre formelle Verkehrsfähigkeit in der EU-27 verlieren und damit auf dem europäischen Markt nicht mehr zur Verfügung stehen“, schrieb der Politiker.

    Er begründete dies damit, dass zahlreiche Implantate, Herzschrittmacher oder Produkte zur Untersuchung von Blutproben nach dem britischen Ausscheiden aus der EU eine neue Zulassung benötigen würden.

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    Tags:
    Schreiben, Medizin, Brexit, Jens Spahn, Deutschland, Großbritannien