21:47 04 April 2020
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    Nachdem US-Außenminister Mike Pompeo Russland eine langjährige Einmischung in die amerikanischen Wahlen vorgeworfen hatte, hat ihm die Sprecherin des russischen Außenministeriums Marija Sacharowa zur Lektüre der Memoiren der zweimal gescheiterten Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton geraten.

    Zuvor hatte Pompeo erklärt, Russland mische sich spätestens seit 2004 regelmäßig in die US-Wahl ein. Konkrete Beweise lieferte er allerdings nicht.

    „Ich würde Außenminister Pompeo mal raten, nochmals die Memoiren von Hillary Clinton zu lesen, in denen sie in allen Einzelheiten schildert, wie, wann, mit welchen Mitteln und wie oft sich die Amerikaner in die Innenpolitik verschiedener Länder eingemischt haben“, antwortete Sacharowa auf eine Frage eines RT-Korrespondenten. 

    In dem Buch würden konkrete Beispiele angeführt, wie die USA das „innere Leben“ verschiedener Staaten unterwandert hätten.

    „Wie können sich die Vertreter der prodemokratischen Lobby nach der Veröffentlichung dieser Memoiren noch erdreisten, jemandem überhaupt etwas vorzuwerfen?“, fuhr Sacharowa fort.

    Man sollte zuerst dieses Buch lesen, bevor man jemanden einer Einmischung in innere Angelegenheiten bezichtigt, fügte sie hinzu.

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    Tags:
    Vorwürfe, Wahleinmischung, US-Präsidentschaftswahl 2016, Außenministerium Russlands, US-State Department, US-Außenministerium, Hillary Clinton, Mike Pompeo, Maria Sacharowa, USA, Russland