08:49 24 April 2019
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    Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow (Archivbild)

    Muss Russland raus aus Venezuela? Kreml-Sprecher kommentiert Trumps Forderung

    © Sputnik / Ewgenij Biatow
    Politik
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    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Aufforderung des US-Präsidenten Donald Trump an Moskau kommentiert, auf seine Präsenz in Venezuela zu verzichten und die russischen Militärberater aus dem Land abzuziehen.

    „Was die Vereinigten Staaten betrifft, so sind sie in vielen Ecken der Welt präsent, und niemand weist sie an, wo sie sein dürfen oder nicht dürfen. Deshalb möchten wir natürlich mit der, sagen wir, gegenseitigen Respektierung rechnen — mit der Respektierung unseres Rechtes, Beziehungen mit jeglichen Ländern aufzubauen, Beziehungen, die unseren Interessen und den Interessen dieser Ländern entsprechen", sagte Peskow vor Journalisten.

    Moskau mische sich nicht in die inneren Angelegenheiten ein und rechne damit, dass auch die Drittländer diesem Beispiel folgen würden, betonte er.

    Am Vortag hatte Trump Moskau ausdrücklich zum Rückzug aus Venezuela aufgefordert. Der Chef des Außenausschusses des russischen Oberhauses, Konstantin Kossatschjow, und die Sprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa haben Trumps Forderung zurückgewiesen und betont, der Aufenthalt russischer Offiziere in Venezuela stehe im Einklang mit dem Völkerrecht.

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    Am 24. März waren zwei Flugzeuge aus Russland in der venezolanischen Hauptstadt Caracas mit etwa einhundert russischen Offizieren im Rahmen eines Programms für militär-technische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern eingetroffen.

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    Tags:
    Nichteinmischung, Interessen, Einmischung, Präsenz, Donald Trump, Dmitri Peskow, Venezuela, USA, Russland