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10:05 23 Juli 2019
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    NATO-Schiff der spanischen Marine in Odessa, Ukraine

    Pünktlich zum Geburtstag: Nato „schenkt“ sich mehr Engagement im Schwarzen Meer

    © REUTERS / YEVGEN VOLOKIN
    Politik
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    Die Nato will sich stärker für die Sicherheit im Schwarzen Meer engagieren. Das hat Generalsekretär Jens Stoltenberg laut DPA angekündigt. Der Grund sei demnach die jüngste Eskalation des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland.

    Diese jüngste Eskalation ist schon eine Weile her. Im November gab es einen Vorfall zwischen der russischen Küstenwache und drei ukrainischen Marinebooten an der Meerenge von Kertsch ins Asowsche Meer. Die russische Küstenwache setzte die Boote samt Besatzung fest, weil sie die russische Staatsgrenze illegal überquert hatten. Die Seeleute sind bis heute in U-Haft.

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    „Die aggressiven Verhaltensmuster Russlands besorgen uns“, sagte Nato-Generalsekretär Stoltenberg am Montag. Diese „Verhaltensmuster“ liegen über vier Monate zurück.

    Wesentlich näher liegt aber der runde Geburtstag des Nordatlantikpaktes. 70 Jahre hat die Nato diese Woche auf dem Buckel. Das Jubiläum wird bei einem Außenministertreffen am Mittwoch und Donnerstag in Washington gefeiert.

    Die Geschenke macht sich die Nato selbst. Im Schwarzen Meer soll die Ausbildung von ukrainischen und georgischen Küstenschützern intensiviert werden. Zudem solle es weitere Hafenbesuche von Nato-Schiffen, gemeinsame Übungen und einen verstärkten Informationsaustausch geben. Darüber werden die Außenminister bei ihrem Treffen laut Stoltenberg entscheiden.

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    Tags:
    Eskalation, Vorfall, Ausbildung, Jens Stoltenberg, NATO, Russland, Ukraine