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    Rasmea Odeh, palästinensische Aktivisten

    Palästinenserin Odeh vermeidet mögliche Abschiebung aus Deutschland

    © AP Photo / Carlos Osorio, File
    Politik
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    Die palästinensische Aktivistin Rasmea Odeh hat Deutschland verlassen, nachdem die Senatsinnenverwaltung in Berlin ihr Visum annulliert hatte. Laut einem Sprecher der Behörde sei die 72-Jährige am Montag freiwillig nach Jordanien ausgereist.

    Damit habe Odeh eine mögliche Abschiebung vermieden, die ihr durch die Berliner Ausländerbehörde angedroht worden war, hieß es.

    Rasmea Odeh, Aktivisten des palästinensischen Samidoun-Netzwerkes
    © AP Photo / Teresa Crawford
    Die mit einem jordanischen Pass eingereiste Kritikerin Israels sollte an Veranstaltungen des palästinensischen Samidoun-Netzwerks (Samidoun Palestinian Prisoner Solidarity Network) in Berlin teilnehmen. Wegen befürchteter antiisraelischer Hetze hatte die Senatsinnenverwaltung ihre Auftritte verboten und ihr Visum aufgehoben.

    Nachdem ihr Eilantrag gegen die Aufhebung des Visums vom Verwaltungsgericht abgelehnt und die Entscheidung bestätigt worden war, hatte Odeh Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingelegt. Ihr Antrag wurde ebenfalls abschlägig beschieden.

    Odeh war 1970 in Israel wegen eines Bombenanschlags mit zwei Toten zu lebenslanger Haft verurteilt worden und 1980 bei einem Gefangenenaustausch freigekommen.

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