16:14 25 April 2019
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    Migranten in Deutschland (Archiv)

    Worin sich Ostdeutsche und Migranten in Deutschland ähnlich sind – Studie

    © AFP 2019 / CHRISTOF STACHE
    Politik
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    Das Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) soll nun in seiner Studie „Konkurrenz um Anerkennung“ Parallelen zwischen Ausgrenzungserfahrungen von Ostdeutschen und Migranten mit Zahlen nachgewiesen haben. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

    Demnach haben die beiden Minderheitengruppen häufiger schlechter bezahlte Jobs als Westdeutsche und werden mit höherer Arbeitslosigkeit sowie „sozialer, kultureller und identifikativer Abwertung" konfrontiert. Sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch Ostdeutsche würden sich als „Bürger zweiter Klasse" und von der deutschen Gesellschaft nicht anerkannt fühlen.

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    Westdeutsche werfen laut der Studie den beiden Gruppen vor, sich zum Opfer zu stilisieren und nicht im heutigen Deutschland angekommen zu sein. Wie es in der Studie heißt, erkennen Westdeutsche „die Lage der Ostdeutschen nicht vergleichbar an: sie ignorieren damit die Wunden der Wiedervereinigung".

    Für die Studie, die am Dienstag um 11 Uhr in Berlin vorgestellt werden soll, wurden über 7200 Menschen telefonisch interviewt.

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    Tags:
    Ostdeutsche, Löhne, Migranten, Arbeitslosigkeit, Deutschland