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    US-Soldaten im Irak

    USA werfen Iran den Tod von mehr als 600 Soldaten im Irak vor

    © AFP 2019 / David P. Gilkey
    Politik
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    Die Vereinigten Staaten sind der Auffassung, dass der Iran für den Tod von mehr als 600 US-Militärs im Irak verantwortlich ist. Dies verlautbarte der US-Sonderbeauftragte für den Iran Brian Hook im Rahmen eines Briefings.

    „Ich kann heute verkünden, wobei ich mich auf freigegebene US-Militärberichte stütze, dass der Iran für den Tod von 608 amerikanischen Soldaten im Irak verantwortlich ist“, sagte er. Ihm zufolge sind das 17 Prozent aller US-Verluste im Irak im Zeitraum von 2003 bis 2011.

    „Effekte der iranischen Wichtigtuerei in der Region spürten unschuldige Zivilisten am meisten. Männer, Frauen und Kinder sind Opfer der gefährlichen Expansionspolitik des Iran“, fügte Hook hinzu.

    Die USA hatten im Dezember 2011 ihre Truppen aus dem Irak abgezogen und waren im August 2014 nach der Eroberung der großen Territorien durch die Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh) zurückgekehrt.

    Im Dezember 2017 hatte der irakische Premierminister, Haider al-Abadi, den Sieg über den IS erklärt.

    Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten führen seit 2014 eine Operation gegen den IS im Irak sowie in Syrien, wo sie jedoch ohne Genehmigung der offiziellen Behörden des Landes agieren.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

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    Tags:
    Soldaten, Tod, Terrormiliz Daesh, Brian Hook, Iran, Irak, USA