01:56 12 Dezember 2019
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    Österreichische Polizisten (Archivbild)

    „Latente Bedrohung durch Terrorismus“: Österreich verlängert Grenzkontrollen

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    Politik
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    Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise verhängte Österreich teilweise Grenzkontrollen gegenüber einigen EU-Staaten, um die Migration in den Griff zu bekommen. Mögliche Terroristen unter den Migranten sollten so rechtzeitig ausgemacht werden. Trotz einer scheinbaren Besserung der Lage hat Wien die Grenzkontrollen allerdings weiter verlängert.

    Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Sonntag berichtete, wird Österreich seine vor dreieinhalb Jahren eingeführten Grenzkontrollen zu Ungarn und Slowenien mindestens bis November beibehalten. Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hat die EU-Kommission bereits darüber informiert.

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    Als Grund wird angegeben, dass es immer noch zu viele illegale Migranten und eine „latente Bedrohung durch den Terrorismus“ gebe. Ohne die Verlängerung wären die Kontrollen am 11. Mai ausgelaufen.

    Auch Deutschland kontrolliert seit Herbst 2015 seine Grenzen zu Österreich. Als Wien seine Grenzkontrollen im vergangenen Herbst verlängerte, war Deutschland einen Tag später nachgezogen.

    Eigentlich sind im Schengen-Raum, der 22 EU- und vier Nachbarländer umfasst, keine Grenzkontrollen vorgesehen. Sie wurden jedoch im Jahr 2015 eingeführt, als Zehntausende Migranten und Flüchtlinge über die Balkan-Route nach Westeuropa kamen.

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    Tags:
    Grenzkontrollen, Flüchtlingskrise, Migranten, Terrorismus, Innenminister Herbert Kickl (FPÖ), Slowenien, Ungarn, Österreich, Deutschland