15:27 31 Oktober 2020
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    Bulgariens Verteidigungsminister Krassimir Karakatschanow hat seine Bereitschaft geäußert, im Falle der Zuspitzung der Situation um Migranten 3000 Militärs an die Grenze zu Griechenland zu schicken.

    Nach zwei Jahren Stille gibt es nun laut dem Portal Sega.bg die Gefahr einer neuen Migrantenwelle: Am Freitag versammelten sich mehr als 1000 Migranten im Flüchtlingslager an der Grenze zu Nordmazedonien. Diese könnten versuchen, in Nordmazedonien einzudringen und von dort aus in die westeuropäischen Länder zu fliehen. Aus diesem Grund verstärkt Bulgarien die Kontrolle an seinen Grenzen.

    Bulgariens Verteidigungsminister Krassimir Karakatschanow teilte in seinem Facebook-Account mit, dass er seit Freitag zusammen mit dem bulgarischen Außenminister Mladen Marinow im ständigen Kontakt zum Premier des Landes stehe: „Derzeit gibt es für Bulgarien keine Bedrohung. Um zusätzliche Garantien der nationalen Sicherheit unseres Landes zu gewährleisten, werden wir jedoch morgen früh zusammen mit dem Verteidigungschef des Generalstabs der Armee, General Bozew, den bulgarischen Premierminister Bojko Borissow informieren, dass die Armee Bulgariens bereit ist, bei Bedarf 3000 Soldaten mit notwendiger Technik an die Grenze zu schicken, um den Sicherheitskräften beim Stoppen möglicher Gruppen illegaler Migranten zu helfen.“

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    Tags:
    Sicherheit, Militärs, Migranten, Bulgarien, Nordmazedonien, Griechenland