08:28 24 April 2019
SNA Radio
    Президент Турции Реджеп Тайип Эрдоган

    „Organisiertes Verbrechen“: Erdogan stuft Kommunalwahl in Istanbul als normwidrig ein

    © AP Photo / Lefteris Pitarakis
    Politik
    Zum Kurzlink
    31627

    Nach der Niederlage der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung AKP bei der Kommunalwahl in Istanbul hat Präsident Recep Tayyip Erdogan knapp eine Woche nach der Wahl die Stimmenabgabe in der Hauptstadt als nicht einwandfrei bewertet. Das teilte die Agentur dpa am Montag mit.

    Demnach spricht Erdogan von einem „organisierten Verbrechen“ bei der Wahl, was seine Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung AKP festgestellt haben soll.

    Wie er am Montag in Istanbul vor seiner Reise nach Moskau sagte, gebe  es neben entsprechenden Dokumenten auch Kameraaufnahmen. Sie sollen zeigen, „wo, wie und welche Art von Veruntreuung begangen wurde“.

    Zudem gebe es einen „Diebstahl an den Urnen“, so Erdogan.

    Nach vorläufigen Ergebnissen hatte der Kandidat der größten Oppositionspartei CHP, Ekrem Imamoglu, die Bürgermeisterwahl in Istanbul am 31. März mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem früheren Ministerpräsidenten Binali Yildirim gewonnen.

    Die AKP hatte am Sonntag bei der Hohen Wahlkommission (YSK) eine Neuauszählung aller Stimmen in 38 Wahlbezirken von Istanbul beantragt. In einem Bezirk verlangte die AKP die Annullierung des Wahlergebnisses. Die YSK hat noch keine Entscheidung getroffen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Kommunalwahlen, Regierungspartei für Gerechtigkeit und Entwicklung AKP, Agentur DPA, Binali Yildirim, Ekrem Imamoglu, Recep Tayyip Erdogan, Türkei