00:17 30 März 2020
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat beim International Arctic Forum in St. Petersburg Russlands Interessen und Aktivitäten in der Region deutlich gemacht.

    Hauptziel sei die eigene Sicherheit und die territoriale Integrität. Moskaus Tätigkeit am Nordpol stelle keine Gefahr für jeglichen Staat dar, versicherte der Minister. 

    „Wir treffen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit unseres Landes und nichts Anderes. Alles, was wir in der Arktischen Region und in jeder anderen Region Russlands tun, zielt ausschließlich darauf ab“, sagte Lawrow. Dabei betonte er, dass Moskau bei den Verteidigungsmaßnahmen die militärpolitische Situation, die sich rund um Russlands Grenzen herausbildet, berücksichtigt. Lawrow wies jegliche Vorwürfe, Russland militarisiere die Arktis, eindeutig zurück.

    >>>Mehr zum Thema: Die Arktis splitten: Was treibt die USA an den Nordpol – wenn nicht das Geschäft?<<<

    „Wir sehen hier keine einzige Sache, die eine militärische Lösung fordert, und kein einziges Thema, dass die Aufmerksamkeit der Nato erfordert, obwohl solche Ideen ab und zu geäußert werden.“

    Zuvor hatte der Oberbefehlshaber der Nato in Europa, US-General Curtis Scaparrotti, den Rückstand der Allianz vor Russland in der Arktis kritisiert. Moskau betonte, dass die Arktis eine Region für internationale Kooperation sei – trotz den Versuchen, sie zu militarisieren.

     

     

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    Tags:
    Ziele, Interessen, NATO, Sergej Lawrow, Nordpol, Arktis, Russland