03:50 25 September 2020
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    Österreichs Innenminister Herbert Kickl hat ein Schreiben an Brüssel gesendet, in dem der Politiker vor einer neuen Welle der Migrationskrise warnt. Darüber schreibt die „Kronen Zeitung“.

    In seinem Schreiben, das krone.at vorliegt, verweist Kickl auf Daten von Europol hin. Demnach wird zurzeit „eine großangelegte Wanderbewegung von der Türkei nach Europa vorbereitet“. Er spricht dabei von einer „neuen Krise“. Laut seinen Worten befinden sich „Zehntausende Migranten“ bereits in der Region. Circa 5000 seien in Bosnien-Herzegowina, also „direkt an der Grenze zur EU“, und weitere 5000 in Serbien. „60.000 Asylwerber in Griechenland sowie 5,6 Millionen syrische Flüchtlinge im Nahen Osten zeigen das klare Potenzial einer neuen massiven Migrationsbewegung“, wird der Minister wörtlich zitiert.

    In diesem Zusammenhang rief er zu einer Reaktion, zur Sendung eines „klaren Signals“ auf, darunter auch an die Bevölkerung, und zu raschen und konkreten Maßnahmen. In seinem Appell an die EU-Kommissare betonte der österreichische Innenminister, es sei wichtig, Notfallpläne für einen Massenzustrom abzustimmen. „Es gilt, eine neue Krise abzuwenden, statt darauf zu warten, bis sie ausbricht“, schrieb Kickl.

    >>>Mehr zum Thema: „Latente Bedrohung durch Terrorismus“: Österreich verlängert Grenzkontrollen<<<

    Anfang April war berichtet worden, dass Österreich seine Kontrollen an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien verlängert hätte.

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    Tags:
    Griechenland, Serbien, Bosnien-Herzegowina, EU, Europol, Krise, Migranten, Schreiben, Brüssel, Österreich