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    Russischer Kampfjet Su-57 (Archivbild)

    Su-57-Rückkehr nach Syrien? Verteidigungsministerium kommentiert Medienbericht

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    Das russische Verteidigungsministerium hat Medienberichte kommentiert, wonach Russland Kampfjets vom Typ Su-57 nach Syrien verlegt haben soll.

    Zuvor hatten russische Online-Medien unter Berufung auf die Online-Zeitung Al-Masdar News berichtet, dass die russischen Luft- und Weltraumkräfte ein Flugzeug des Typs Su-57 nach Syrien verlegt hätten. AMN verwies auf Fotos, die von einem Satelliten über der russischen Basis Hmeimim gemacht wurden und angeblich eine Su-57 zeigen sollen. Es gab dabei keine Information, wann die Aufnahmen gemacht wurden.

    ​Russlands Verteidigungsministerium dementierte nun diese Gerüchte und äußerte sich zu diesem Bericht folgendermaßen:

    „Einzelne Medien, die darauf aus sind,,heiße Meldungenʻ zu zitieren, die im Namen von wenig bekannten Quellen in sozialen Netzwerken auftauchen, verstehen leider deren Sinn nicht.“

    Die veröffentlichten Fotos wurden demnach dem Service Google Maps entnommen, der für alle Nutzer zugänglich ist. Die Fotos der Su-57 wurden laut dem Ministerium im Jahre 2018 auf dem Luftstützpunkt Hmeimim während der Tests gemacht.

    >>>Mehr zum Thema: Putin bezeichnet Su-57 als „besten Kampfjet in der Welt“<<<

    Bei der Su-57 (vormals PAK FA) handelt es sich um den russischen Tarnkappen-Jet der fünften Generation, der für die Zerstörung von Luft-, Boden- und Überwasserzielen aller Art bestimmt ist. Die Kombination aus extrem hoher Manövrierfähigkeit, Überschallgeschwindigkeit, modernster Bordtechnik und Tarnkappen-Technologie ermöglicht der Su-57 starke Konkurrenzvorteile gegenüber ausländischen Analoga. Seinen Jungfernflug absolvierte der Kampfjet im Jahr 2010.

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    Tags:
    Su-57, Rückkehr, Medien, Verteidigungsministerium, Syrien, Russland