12:04 02 Dezember 2020
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel und die britische Premierministerin Theresa May haben bei ihrem Treffen in Berlin am Dienstag die Frage des Brexit-Aufschubs besprochen. Dies ist der auf der Webseite der britischen Regierung veröffentlichten Mitteilung zu entnehmen.

    „Am Vorabend des morgigen Treffens des Europäischen Rates haben die Regierungschefs über die Bitte Großbritanniens diskutiert, den Artikel 50 (des EU-Vertrages – Anm. d. Red.) bis zum 30. Juni zu verlängern, mit der Möglichkeit, ihn auf einen früheren Zeitpunkt zu verschieben, sollte der Deal früher ratifiziert werden“, heißt es in der Mitteilung.

    May habe auch über die Schritte gesprochen, die die britische Regierung unternehme, um den Brexit-Prozess erfolgreich abzuschließen, und Merkel über die laufenden Gespräche mit der Opposition informiert.

    „Die Regierungschefs waren sich einig, dass es wichtig ist, einen ordnungsgemäßen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union sicherzustellen“, heißt es weiter in der Mitteilung.

    Die Seiten hätten auch die aktuelle Situation in Jemen und Libyen diskutiert.

    Zuvor war berichtet worden, dass May beabsichtige, Angela Merkel und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron davon zu überzeugen, ihren Vorschlag zum Brexit-Aufschub zum 30. Juni zu unterstützen.  

    >> Andere Sputnik-Artikel: Tusk: Brexit zwölf Monate verschieben

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    Tags:
    Brexit, EU, Theresa May, Angela Merkel, Berlin