10:46 01 April 2020
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    In Moskau wurde wegen Korruption und Amtsmissbrauchs für den ehemaligen Oberbürgermeister der fernöstlichen russischen Stadt Wladiwostok, Igor Puschkarjow, das Gerichtsurteil gefällt.

    Der Ex-OB wurde zu 15 Jahren Haft in einer Besserungskolonie des strengen Vollzugsregimes sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 500 Millionen Rubel (6,8 Millionen Euro) verurteilt. Außerdem muss Puschkarjow im Rahmen einer Zivilklage eine Entschädigung in Höhe von 143 Millionen Rubel (1,9 Millionen Euro) zahlen.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Staatsanwalt: Russische Rüstungsgelder in zweistelliger Millionenhöhe gestohlen<<<

    Nach Angaben der Ermittler half Puschkarjow von 2008 bis 2015 bestimmten Firmen, Auftragsausschreibungen für den Straßenbau zu gewinnen. Dafür bekam er 75 Millionen Rubel (eine Million Euro) an Bestechungsgeldern. Unter anderem unterstützte er das Unternehmen „Wostokzement“, dessen ehemaliger Eigentürmer er war. Nach Amtsantritt ließ er es auf seinen Bruder, Andrej Puschkarjow, registrieren.

    Neben den Brüdern Puschkarjow wurde auch der Direktor des Kommunalbetriebs „Dorogi Wladiwostoka“, Andrej Luschnikow, verklagt, der bei „Wostokzement“ gegen Schmiergeld Baumaterialien überteuert gekauft hatte.

    Der Schaden wird auf Hunderte Millionen Rubel geschätzt. Keiner der Angeklagten bekannte sich für schuldig.

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    Tags:
    Korruptionsrechtsverletzungen, Gerichtsurteil, Ermittler, Russland, Korruptionsbekämpfung, Antikorruptionskampf, Ermittlung, Schmiergeld, Gericht, Korruption, Urteil, Gericht, Russland