01:40 21 Januar 2020
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    Die schwedische Staatsanwaltschaft prüft die Möglichkeit, die Ermittlungen gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen der Vergewaltigung wiederaufzunehmen.

    „Wir prüfen diese Frage und werden über unsere Entscheidung später im Laufe des Tages informieren“, sagte der Behördensprecher, Karl Jigland.

    Die Staatsanwaltschaft verfügt laut einer anderen Behördensprecherin über keine Angaben zum Grund der Festnahme. Momentan sei es unmöglich, eine Entscheidung zu treffen. „Wir verfolgen die Situation“, hieß es.

    >>>Mehr Artikel: Kreml: Rechte von Assange müssen eingehalten werden<<<

    Assange saß seit 2012 in der Londoner Botschaft von Ecuador fest. Nun hat das lateinamerikanische Land das diplomatische Asyl zurückgezogen. Der 47-jährige wurde umgehend festgenommen. Nun sei er laut der britischen Polizei in Gewahrsam und werde so bald wie möglich einem Richter vorgeführt.

    Assange war 2012 in die ecuadorianische Botschaft geflohen, um einer Auslieferung an Schweden zu entgehen, wo er der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Die Stockholmer Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen inzwischen ein. Doch jüngsten Angaben zufolge will die Anwältin der Frau, die Assange Vergewaltigung vorwirft, die Wiederaufnahme der Ermittlungen fordern.

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    Tags:
    Ermittlungen, Wiederaufnahme, Vergewaltigung, Festnahme, Julian Assange, Ecuador, Schweden, Großbritannien