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08:13 17 Oktober 2019
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    Aktion der Unterstützer von Julian Assange vor der Ecuadors Botschaft in London

    Schweden erwägt Wiederaufnahme des „Falls Assange“

    © REUTERS / ALKIS KONSTANTINIDIS
    Politik
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    Die schwedische Staatsanwaltschaft prüft die Möglichkeit, die Ermittlungen gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen der Vergewaltigung wiederaufzunehmen.

    „Wir prüfen diese Frage und werden über unsere Entscheidung später im Laufe des Tages informieren“, sagte der Behördensprecher, Karl Jigland.

    Die Staatsanwaltschaft verfügt laut einer anderen Behördensprecherin über keine Angaben zum Grund der Festnahme. Momentan sei es unmöglich, eine Entscheidung zu treffen. „Wir verfolgen die Situation“, hieß es.

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    Assange saß seit 2012 in der Londoner Botschaft von Ecuador fest. Nun hat das lateinamerikanische Land das diplomatische Asyl zurückgezogen. Der 47-jährige wurde umgehend festgenommen. Nun sei er laut der britischen Polizei in Gewahrsam und werde so bald wie möglich einem Richter vorgeführt.

    Assange war 2012 in die ecuadorianische Botschaft geflohen, um einer Auslieferung an Schweden zu entgehen, wo er der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Die Stockholmer Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen inzwischen ein. Doch jüngsten Angaben zufolge will die Anwältin der Frau, die Assange Vergewaltigung vorwirft, die Wiederaufnahme der Ermittlungen fordern.

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    Tags:
    Ermittlungen, Wiederaufnahme, Vergewaltigung, Festnahme, Julian Assange, Ecuador, Schweden, Großbritannien