00:44 17 Juni 2019
SNA Radio
    US-Soldaten während der Übungen in Deutschland (Archiv)

    „Geldautomat“: Wer profitiert von russischer „Bedrohung“?

    CC BY 2.0 / Program Executive Office Soldier / Bull Troop, 1st Sqdn, 2 CR LFX, Mar. 5, 2015
    Politik
    Zum Kurzlink
    51023

    US-Oberst a. D. Douglas Macgregor hat in einer Sendung des US-Fernsehsenders FoxNews enthüllt, wer von der Stationierung der US-Truppen in Europa profitiert, und betont, dass Russland Europa nicht angreifen wird. Das Video der Sendung wurde auf YouTube veröffentlicht.

    „Keine russischen Armeen versammeln sich an den Grenzen Europas, bereit, den Westen anzugreifen und Europa zu erobern. Keine“, so Macgregor.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Der lange Arm der CIA: Libyen-Krieg will nicht enden<<<

    Weder die angebliche russische noch die chinesische Gefahr existieren demnach. Fox-Moderator Tucker Carlson wollte wissen, warum US-Militärs im Ausland stationiert seien, statt die US-Grenze zu Mexiko zu stärken. Darauf erklärte Macgregor, dass die Einsätze von US-Truppen außerhalb der Vereinigten Staaten einem engen Kreis Gewinn bringe, und verglich die Stationierung von US-Truppen im Ausland mit einem „Geldautomaten“.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Reaktion auf Trump-Erklärung: Iran stuft US-Militär als Terrororganisation ein<<<

    „Bestehende Lobbys – sowohl ausländische als auch heimische – verfügen über kolossale Summen und zahlen Menschen auf dem Kapitol offensichtlich riesige Summen für die Unterstützung jeglicher Projekte, die die Auslandseinsätze mit sich bringen“.

    Nach Angaben aus offenen Quellen sind in mehr als 150 Ländern der Welt US-Truppen stationiert. Ungefähr 165.000 aktive US-Soldaten leisten ihren Dienst außerhalb der Vereinigten Staaten ab. Die meisten Militärs – 83.000 – sind in Ost- und Südostasien stationiert, 56.000 davon in Japan. 64.000 US-Soldaten befinden sich in Europa, darunter 35.000 in Deutschland, knapp 13.000 in Italien und 9000 in Großbritannien.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren