00:48 20 Juni 2019
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    London und Verbündete wollen Freiheit für ihre Chemielabors bewahren – Russische Botschaft

    © AFP 2019 / Niklas Halle'n
    Politik
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    Die russische Botschaft hat einen Twitter-Beitrag des britischen Außenministers Jeremy Hunt kommentiert, wonach sich Russland gegen die Aufnahme des Nerven-Kampstoffs „Nowitschok“ in die Liste der von der OPCW verbotenen Chemiestoffe geäußert haben soll.

    Den entsprechenden Twitter-Beitrag veröffentlichte Hunt am 10. April. Darin teilte er mit, dass Russland gegen die Aufnahme von „Nowitschok“ in die Liste der von der OPCW verbotenen Chemiestoffe eingetreten sei.

    „Wir haben auf diese Mitteilung aufmerksam gemacht, die bereits traditionell eine direkte Verzerrung der Realität ist“, hieß es von der russischen Botschaft in London.

    „In Bezug auf den Anspruch möchten wir betonen, dass Jeremy Hunt nur eine Seite der Frage beleuchtet“. Die Botschaft verwies darauf, dass die USA, Kanada und die Niederlande im Januar im Rahmen der Sondersitzung des OPCW-Exekutivrates vorgeschlagen hätten, die Chemiestoffe von nur zwei Stofffamilien, die im Westen als „Nowitschok“ bezeichnet werden, in die Listen der von der OPCW verbotenen Stoffe aufzunehmen. „Russland sah sich gezwungen, sich zu weigern, sich selbst mit dieser Entscheidung zu assoziieren, weil es (Russland – Anm. d. Red.) für notwendig hält, die ganze Palette der Giftmaterialien der neuen Generation, die in vielen Ländern getestet wurden, in die Listen aufzunehmen“, so die Botschaft. Ein entsprechender Vorschlag seitens Russlands wurde unter aktiver Mitwirkung Großbritanniens blockiert.

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    „Nicht Russland (…), sondern Großbritannien und die Verbündeten wollen für ihre Laboratorien, wie das berüchtigte Porton Down, die Handlungsfreiheit für neue Chemieexperimente und Provokationen bewahren.“

     

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    Tags:
    OPCW, Chemielabor, Nowitschok, Twitter, Jeremy Hunt, Großbritannien, Russland