13:24 20 Juni 2019
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     Julian Assange

    Situation um Assange nicht mit Prinzipien der Pressefreiheit vereinbar – Kreml

    © REUTERS / Henry Nicholls
    Politik
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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat sich am Freitag erneut zur gestrigen Festnahme des WikiLeaks-Gründers Julian Assange geäußert.

    „Aus unserer Sicht steht dies überhaupt nicht im Einklang mit den Idealen und der Freiheit der Presse sowie der Medienfreiheit und –unverletzlichkeit. Deswegen wiederholen wir nochmals, dass wir damit rechnen, dass alle Rechte von Assange respektiert werden“, so Peskow gegenüber Journalisten.

    Ferner verlautbarte er:

    „Natürlich ist er (Assange) tatsächlich eine unabhängige Informationsquelle, die verfolgt wird.“

    Peskow tat jene Versionen, wonach Assanges Festnahme negative Folgen für Russland nach sich ziehen könne, als Verschwörungstheorien ab.

    Assange war am Donnerstag in der Botschaft Ecuadors in London festgenommen worden. Ecuador hatte ihm zuvor das Asyl sowie seine ecuadorianische Staatsbürgerschaft entzogen. Der 47-Jährige hatte dort seit Juni 2012 im selbstgewählten Exil gelebt. Die USA fordern seine Auslieferung.

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    Wie die Enthüllungsplattform WikiLeaks auf Twitter bekanntgab, hatte Assange das Gebäude der diplomatischen Mission nicht verlassen. Der Botschafter hatte die Polizisten eingeladen.

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    Tags:
    Pressefreiheit, Festnahme, Julian Assange, Dmitri Peskow, Russland