22:18 19 April 2019
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    Präsidentschaftskandidat der Ukraine Wladimir SelenskiPräsidentschaftskandidat der Ukraine Wolodimir Selenski (l. in d. M.) und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Paris

    Macron empfängt Favoriten für ukrainisches Präsidentenamt

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    Gut eine Woche vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in der Ukraine hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron den aussichtsreichen Bewerber Wladimir Selenski empfangen.

    Der Komiker und Politneuling Selenski hatte die erste Runde der Wahl deutlich vor dem Amtsinhaber Petro Poroschenko gewonnen. Die Stichwahl in der Ukraine ist am Ostersonntag geplant. In Umfragen führt Selenski klar, so die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Freitag.

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    Macron wollte am Abend auch mit Poroschenko sprechen, der zuvor Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin besucht hatte.

    Frankreich sieht sich im sogenannten Normandie-Format in der Pflicht, dass im Ukrainekonflikt vermittelt. Zu der Vierer-Runde gehören auch Deutschland, die Ukraine und Russland.

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    Zuvor war berichtet worden, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko am Freitag erläutert hatte, warum sie eine Woche vor der zweiten Wahlrunde den ukrainischen Politiker nach Berlin einlud. Merkel betonte vor der Presse, dass sie und Poroschenko in ständigem Kontakt stehen würden. Sie finde es wichtig, sich immer auszutauschen. Merkel beklagte, dass in der Ostukraine bis heute kein stabiler Waffenstillstand erreicht worden sei. Allerdings habe der Konflikt etwas eingedämmt werden können. Man müsse den Weg hin zu einer politischen Lösung weitergehen.

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