08:28 24 April 2019
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    Migranten, USA

    Über 2500 Migrantenkinder in USA werden mit ihren Familien vereint

    © AP Photo / Rodrigo Abd
    Politik
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    Die derzeit knapp 2700 in US-Lagern sitzenden Kinder aus Zentralamerika müssen nach einem Bericht der New York Times mit ihren Familien zusammengeführt werden. Dies hat ein US-Bundesrichter angeordnet.

    Der Beschluss soll Minderjährige aus El Salvador, Guatemala und Honduras betreffen, deren Anträge auf Familienzusammenführung  vor der Kündigung eines staatlichen Programms für Migranten im August 2017 genehmigt worden war.

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    Wie die Zeitung am Freitag berichtete, habe das zuständige Bezirksgericht in San Francisco im Dezember vergangenen Jahres entschieden, dass die Weigerung der Behörden, bereits genehmigte Anträge zu akzeptieren, gesetzeswidrig sei. Im März habe ein Richter angekündigt, man müsse die Bearbeitung der entsprechenden Anträge wieder aufnehmen.

    Die Initiative, wonach sich illegal in den USA aufhaltende Minderjährige aus El Salvador, Guatemala und Honduras nach Antragsstellung einen Flüchtlingsstatus zuerkannt bekommen konnten, wurde im Jahr 2014 unter der Obama-Administration gestartet. 2016 wurde dies auch auf Eltern und Vormunde sowie verheiratete illegale Einwanderer im Alter von bis zu 21 Jahren ausgeweitet.

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    Die USA kämpfen seit Jahren gegen den Zustrom illegaler Migranten aus Zentralamerika. Menschenrechtsorganisationen haben US-Behörden oftmals vorgeworfen, die von Familien getrennten Kinder in Gewahrsam zu behalten.

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    Tags:
    Familien, Migranten, Kinder, Salvador, Honduras, Guatemala, USA