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22:33 20 September 2019
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    Weißrussischer Präsident Alexander Lukaschenko

    Wegen S-400-Position: USA versuchen, Türkei zu „verprügeln“ - Lukaschenko

    © Sputnik / Valeri Melnikov
    Politik
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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat am Montag in einem Gespräch mit der Agentur Anadolu seine Unterstützung für die Position der Türkei zu Lieferungen von russischen Fla-Raketenkomplexen vom Typ S-400 bekundet.

    „Den Amerikanern gefällt Ihre Position nicht. Sie haben bei Russland Defensivwaffen erworben, die Sie sehr brauchen und die billiger sind. Sie werden deswegen schon nicht mehr nur kritisiert, sondern man versucht, Sie zu verprügeln“, zitierte die Agentur BELTA Lukaschenko.   

    Wie der weißrussische Staatschef weiter betonte, werde Ankara wegen seiner souveränen Entscheidungen kritisiert. Das zeuge aber davon, dass Ankaras Position richtig sei.

    Zuvor hatte der türkische Präsident Erdogan bekräftigt, dass die Türkei als souveräner Staat alleine das Recht habe, über den Kauf der S-400-Systeme zu entscheiden. Dieser Schritt werde für die nationale Sicherheit des Landes unternommen.

    Zuvor hatte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu erklärt, dass Ankara mit Moskau einen weiteren Deal zu Lieferungen von S-400 abschließen könne, sollten die USA der Republik die Lieferungen von Patriot-Luftabwehrsystemen verweigern.

    Der im Jahr 2017 abgeschlossene Vertrag über die Lieferung der russischen S-400-Komplexe an die Türkei hatte zu diplomatischen Auseinandersetzungen zwischen Ankara und Washington geführt. Das hatte wiederum zur Folge, dass die USA von ihren türkischen Verbündeten verlangen, auf die russischen Komplexe zugunsten der amerikanischen Flugabwehrraketensysteme Patriot zu verzichten.

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    Tags:
    Kritik, Position, US-Flugabwehrraketen Patriot, Raketenabwehrsystem S-400, Mevlüt Çavuşoğlu, Recep Tayyip Erdogan, Alexander Lukaschenko, USA, Türkei, Weißrussland