13:02 29 November 2020
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    Boris Johnson, Ex-Außenminister Großbritanniens, und Jeremy Hunt, der derzeitige Außenminister des Landes, haben laut der britischen Zeitung „The Guardian“ dem ecuadorianischen Präsidenten Lenín Moreno schriftlich versichert, dass der WikiLeaks-Gründer Julian Assange nicht in ein Land ausgeliefert wird, in dem ihm die Todesstrafe drohen kann.

    Demnach sollen die von Boris Johnson und Jeremy Hunt unterzeichneten Briefe am 7. März und am 10. August 2018 an Moreno geschickt worden sein. 

    In den Briefen soll es heißen, dass das britische Gesetz die Auslieferung verbietet, „wenn dem Betroffenen die Todesstrafe droht“. In ein Land, wo eine solche Strafe möglich sei, könne eine Person nur dann ausgeliefert werden, nachdem der Außenminister die Garantie erhalten habe, dass die ausgelieferte Person nicht hingerichtet werde, zitiert das Blatt aus einem Brief.

    Assange wurde am vergangenen Donnerstag in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen. Ecuador hatte ihm zuvor das Asyl sowie seine ecuadorianische Staatsbürgerschaft entzogen. Der 47-Jährige hatte dort seit Juni 2012 im selbstgewählten Exil gelebt. Die USA fordern seine Auslieferung.

    >> Weitere Sputnik-Artikel: Warum die EU nicht zusehen darf, wie Julian Assange exekutiert wird

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    Tags:
    Lenin Moreno, Julian Assange, Ecuador