SNA Radio
    Demonstranten im Sudan am 13. April 2019

    Russland erkennt neue Regierung im Sudan an

    © REUTERS / STRINGER
    Politik
    Zum Kurzlink
    6677
    Abonnieren

    Moskau hat laut dem Vize-Außenminister Russlands, Michail Bogdanow, die neue Macht im Sudan anerkannt. Michail Bogdanow ist gleichzeitig der Nahost- und Afrika-Sondergesandte des russischen Präsidenten.

    „Ja, natürlich“, bestätigte Bogdanow gegenüber Journalisten auf die Frage hin, ob Moskau die neue Macht im Sudan anerkenne und die Kontakte zu ihr pflege.

    Im Sudan war am 11. April ein Staatsstreich erfolgt, infolgedessen der Präsident Umar al-Baschir in Haft genommen wurde und Militärs die Macht ergriffen. Am 12. April übernahm Abdel Fattah Al-Burhan die Führung im Militärischen Übergangsrat.

    Zuvor hatte Al-Burhan die verhängte Polizeistunde und den Notstand aufgehoben. Wie er mitteilte, werde der Übergangsrat maximal zwei Jahre agieren. Zudem bestätigte er die Verpflichtung, die Macht an eine zivile Regierung zu übergeben.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Russische Militärbasis im Sudan? - Für und Wider
    Russische Militärbasis im Sudan wird Versorgungspunkt? – Botschafter erklärt
    Sudan: Zusammenstoß zweier Kampfjets gefilmt - VIDEO
    Sudan: Präsident verhängt Notstand und löst Regierung auf
    Tags:
    Notstand, Polizeistunde, Staatsstreich, anerkennen, Mächte, Militärischer Übergangsrat Sudans, Außenministerium Russlands, Abdel Fattah Al-Burhan, Omar al-Baschir, Michail Bogdanow, Russland, Sudan