Widgets Magazine
09:54 21 Oktober 2019
SNA Radio
    Französischer Premierministre Philippe inspiziert Militärs in Tapa, Estland (Archivbild)

    Frankreich wird Militärs und Technik Richtung russische Grenze schicken

    © AFP 2019 / PETRAS MALUKAS
    Politik
    Zum Kurzlink
    8418348
    Abonnieren

    Im Rahmen der Mission FRA-EFP LYNX soll Frankreich in der kommenden Woche mehrere Hundert Soldaten und Dutzende Panzer in Estland nahe der russischen Grenze stationieren. Eine entsprechende Erklärung wurde auf der Webseite der französischen Botschaft in Tallinn veröffentlicht. 

    Rund 300 Militärs und mehrere Kampffahrzeuge sollen ab dem 23. April vier Monate lang in der 140 Kilometer von der russischen Grenze entfernten Stadt Tapa stationiert werden.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Britisches Sondereinsatzkommando in Estland bespitzelt Russland – Medien<<<

    Geplant ist die Lieferung von fünf Leclerc-Panzern und zwanzig gepanzerten Fahrzeugen, darunter dreizehn VBCI-Schützenpanzer.

    Einige Militärs befinden sich demnach bereits in Tapa, um die Ankunft der Einheit vorzubereiten.

    „Wir freuen uns sehr, mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten und unsere Interoperabilitätsfähigkeit verbessern zu können“, zitiert die Botschaft einen der Militärs.

    Erstmals waren französische Soldaten in Tapa im Rahmen der Nato-Mission FRA-EFP LYNX zwischen März und Dezember 2017 im Einsatz. Darüber hinaus patrouillierte eine Abteilung der französischen Luftwaffe zwischen April und August 2018 den estnischen Luftraum, was Teil des Nato-Luftpolizeidiensts war.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Wie Estland eine Invasion russischer „Übungstruppen“ verhinderte<<<

    In den letzten Jahren hat Russland mehrmals seine Sorge über die beispiellose Aktivität der Nato an seinen westlichen Grenzen zum Ausdruck gebracht. Die Allianz rechtfertigt diese Osterweiterung damit, dass sie für die „Eindämmung der russischen Aggression“ notwendig sei. Zuvor hatte der Kreml erklärt, dass Russland keine Gefahr darstelle. Allerdings würde es jegliche Handlungen, die seine Interessen bedrohen könnten, nicht ignorieren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    NATO, Kriegstechnik, Militär, Russland, Estland, Frankreich